Kurz informiert: Autoindustrie, SolarWinds, Informatica Feminale, Energielabel

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

Die Produktion der deutschen Automobilindustrie ging im vorigen Jahr um 25 Prozent gegenüber 2019 zurück. Das meldet das Statistische Bundesamt. Besonders während des ersten Lockdowns im April und Mai sank die Produktion von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen stark. Gemessen am Umsatz ist die Automobilindustrie Deutschlands wichtigster Industriezweig. Die rund 809.000 Erwerbstätigen in knapp eintausend Betrieben erbrachten 2020 einen Umsatz von rund 380 Milliarden Euro.

Die US-Regierung will auf den massiven SolarisWinds-Hack, hinter dem sie Russland vermutet, mit verschiedenen Maßnahmen reagieren. Im Dezember war bekannt geworden, dass Hacker in die Systeme verschiedener Ministerien, Bundesbehörden, aber auch Unternehmen eingedrungen waren. "Es werden nicht einfach Sanktionen sein", sagte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Sonntag dem Sender CBS News. "Wir werden sicherstellen, dass Russland versteht, wo die Vereinigten Staaten die Grenze für diese Art von Aktivitäten ziehen", sagte Sullivan. Dafür sei eine umfassendere Reihe an Maßnahmen nötig.

Die Universität Bremen lädt Fachdozentinnen der Informatik ein, Lehrangebote für die 24. Informatica Feminale einzureichen. Die online durchgeführte internationale Sommeruniversität wird von Juli bis September 2021 im Fachbereich Mathematik und Informatik veranstaltet. Die Universität vergibt im Rahmen der Initiative Lehraufträge an Dozentinnen. Kursangebote aus dem gesamten Spektrum der theoretischen, praktischen, technischen und angewandten Informatik und ihrer interdisziplinären Bezüge sind willkommen.

Die EU will die Aussagekraft der Energielabel für Elektrogeräte stärken und hat dafür die Energieeffizienzindex-Skala überarbeitet. Ab dem 1. März sollen sich dann TVs und Haushaltsgeräte wieder, wie ursprünglich vorgesehen, in die Klassen A bis G einordnen lassen. Hier schoss in der Vergangenheit der Wildwuchs ins Kraut: Die Skala gewann seit 2011 ganz offiziell drei Klassen hinzu und reichte bis A+++. Am unteren Ende verlor sie dagegen zwei Klassen, da Geräte der Energieeffizienzklasse F und G faktisch im Handel nicht mehr vertreten waren. Stattdessen lagen zuletzt beispielsweise fast alle Kühlschränke in den Topklassen A+ bis A+++. So ließ sich für Verbraucher kaum noch einschätzen, wie sparsam ein Gerät wirklich ist.

(sy)