Kurz informiert: BSI, Transplantation, Love Scamming, AirPods 3

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Isabel Grünewald

Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, hat die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2021 aufgrund einer Vielzahl von Sicherheitsvorfällen als "besorgniserregend" bezeichnet. Beunruhigend seien vor allem "die rasante Entwicklung neuer und angepasster Angriffsmethoden, die massenhafte Ausnutzung schwerwiegender Software-Schwachstellen und die teilweise gravierenden Folgen, die erfolgreiche Cyber-Angriffe auslösen", schreibt Schönbohm im Vorwort für den aktuellen Lagebericht der Behörde. Zwar sei mit der Zerschlagung des Emotet-Netzwerkes der "König der Schadsoftware" zunächst von der Bildfläche verschwunden. Doch es gebe längst neue Angriffsmittel und -methoden. Sicherheitslücken in IT-Produkten ermöglichten diese überhaupt erst.

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Chirurgen in den USA haben einer hirntoten Patientin erfolgreich eine Schweineniere eingesetzt und beobachtet, wie sie zu arbeiten begann. Das berichtet unter anderem die New York Times. Das Schwein war gentechnisch so verändert worden, dass ein Abstoßen des Organs weniger wahrscheinlich war. Das stellt einen großen Meilenstein dar auf dem Weg, eines Tages tierische Organe für menschliche Transplantationen zu verwenden und so die Wartelisten für Spenderorgane zu verkürzen. In Deutschland standen im vergangenen Jahr 7.338 Menschen auf der Warteliste für eine Spenderniere, während weniger als 2000 Nieren transplantiert wurden.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Im südafrikanischen Kapstadt wurden auf Ersuchen des FBI acht Männer verhaftet, die unter anderem Frauen in den USA um umgerechnet 5 Millionen Euro betrogen haben sollen. Über Social Media oder Dating-Dienste hätten sie Kontakt zu den Frauen aufgenommen und eine scheinbare Fernliebesbeziehung aufgebaut. Dann sollen sie um Geld gebeten haben, zum Beispiel um angeblich Steuern für die Freigabe einer Erbschaft oder eine wichtige Auslandsreise zu bezahlen. An den Ermittlungen waren das US-amerikanische FBI und Interpol beteiligt.

Wer sich für Apples neue AirPods der dritten Generation interessiert, sollte beachten, dass sie nicht zu allen Geräten vollständig kompatibel sind. Ältere iPhones, iPods und iPads fallen aus der offiziellen Kompatibilitätsliste heraus, obwohl die AirPods 2 mit ihnen noch arbeiteten. Laut Apple benötigen "manche Funktionen" der AirPods 3 iOS 13 oder iPadOS 13.

(igr)