Kurz informiert: CES, Umweltschutz, Ubiquiti, Twitter

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Isabel Grünewald

Die US-Elektronikbranche geht trotz Corona-Krise einigermaßen zuversichtlich ins neue Jahr. Wegen der Pandemie sind die Verbraucher zu Hause in besonderem Maße auf Technik angewiesen, um den Alltag mit Arbeit, Bildung und Unterhaltung zu bewältigen, erklärte der Branchenverband Consumer Technology Association (CTA). "Die Pandemie hat hinsichtlich der Annahme neuer Technologien die Vorspultaste gedrückt", sagte CTA-Chef Gary Shapiro im Vorfeld der CES. Doch der Weg zur völligen wirtschaftlichen Erholung sei noch lang und mit der komplexen Verteilung der Impfstoffe verknüpft. Dabei habe die Branche bewiesen, dass sie in Krisenzeiten einen wichtigen Beitrag leisten kann. Die von der CTA veranstaltete Technikmesse CES findet in diesem Jahr nur virtuell und nicht in Las Vegas statt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich ausdrücklich dazu verpflichtet, den Lebensraum von Tieren und Pflanzen besser zu schützen. Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron riefen beim Klimagipfel "One Planet Summit" in Paris Partner dazu auf, sich einer globalen Allianz anzuschließen. Dabei wollen 50 Staaten – darunter auch Deutschland – 30 Prozent der Land- und Meeresflächen bis zum Jahr 2030 schützen. Durch die Zerstörung von Ökosystemen und den Eingriff des Menschen in die Natur kommen bislang voneinander getrennt lebende Arten in Kontakt. Die Gefahr der Übertragung von Krankheiten von Tieren auf den Menschen wächst, warnte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Beim Hersteller von Netzwerktechnik Ubiquiti kam es zu einem Sicherheitsvorfall. In einer an Kunden verschickten Meldung führt Ubiquiti aus, dass es derzeit keine Beweise gibt, dass die Eindringlinge Zugriff auf Datenbanken mit Kunden-Informationen hatten. Im gleichen Atemzug erwähnen sie aber auch, dass Zugriffe nicht ausgeschlossen werden können. Wäre das der Fall, hätten die Angreifer auf Adressen, E-Mail-Adressen, Namen, Passwörter und Telefonnummern zugreifen können. Kunden sollten daher vorsorglich ihr Passwort ändern.

Seit Freitag hat Twitter mehr als 70.000 Konten dauerhaft gelöscht, die überwiegend für die Verbreitung von QAnon-Propaganda genutzt wurden. Damit reagiert Twitter auf den Umsturzversuch in der US-Hauptstadt Washington, D.C., vom vergangenen Mittwoch. Der Mikroblogging-Dienst hat außerdem sein Verbot "koordinierter schädlicher Aktivitäten" aktualisiert.

(igr)