Kurz informiert: Chip-Produktion, Wasserstoffantrieb, Autobahn, Asteroidenabwehr

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Nach Angaben von Pat Gelsinger, dem neuen Chief Executive Officer von Intel, wird der weltweite Halbleitermangel in vielen Branchen wahrscheinlich erst in einigen Jahren behoben sein. Intel überarbeitet einige seiner Fabriken, um die Produktion zu steigern und den Chipmangel in der Autoindustrie zu beheben. Das erklärte Gelsinger in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS. Es könne noch mindestens einige Monate dauern, bis die Belastung auf die Lieferketten überhaupt nachlasse, fügte er hinzu. Die Nachfrage nach Halbleitern stieg im vergangenen Jahr, als Verbraucher und Unternehmen während der Pandemie neue Computer und elektronische Geräte benötigten.

Die aktuellen Kostenvorteile batterieelektrischer Autos sollten nach Meinung von Ingenieuren nicht dazu führen, dass Alternativen wie Wasserstoffantriebe vorschnell abgeschrieben werden. Die Brennstoffzelle und auch der Wasserstoff-Direktverbrenner blieben in puncto CO2-Einsparung und Marktpotenzial wichtige Ergänzungen, sagte der Chef der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Matthias Kratzsch, zum Internationalen Motorensymposium in Wien. Auch der Autoverband VDA und der Verein Deutscher Ingenieure hatten sich für parallele, weitere Forschungen an Wasserstoffantrieben ausgesprochen.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Seit vergangener Woche können Autofahrer und Fahrerinnen auf manchen Autobahnstrecken automatisch vorab über Baustellen informiert werden, vorausgesetzt in deren Wagen ist die entsprechende Technik eingebaut. Die Autobahn GmbH bietet ihre Baustellenwarnung per pWLAN an. Vor der Einführung des Systems sei auch andere Technik berücksichtigt worden, teilte die Autobahn GmbH heise online mit. Für pWLAN habe die Marktreife gesprochen. Das bedeute aber nicht, dass man sich endgültig auf eine Technik festgelegt habe. Die Autobahn GmbH verfolge das Thema kooperative intelligente Transportsysteme weiter in einem hybriden Ansatz.

Angesichts der Gefahr verheerender Einschläge von Asteroiden ist viel mehr Langzeitplanung nötig. Immer nur in jährlichen oder zweijährlichen Planungszeiträumen zu denken, reiche nicht, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Diese Bilanz zieht die Europäische Weltraumagentur ESA nach einer Übung, in der Weltraumagenturen und Katastrophenhelfer vergangene Woche das hypothetische Szenario eines Asteroiden-Einschlags durchgespielt haben. Dabei konnte der fiktive Einschlag nicht verhindert werden.

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