Kurz informiert: Cyberangriffe, Twitter-Spam, nachhaltige Luftfahrt, HuggieBot

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

Lesezeit: 3 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externes Video (Kaltura Inc.) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Kaltura Inc.) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Cyber-Angriffen auf die IT der Universität Duisburg-Essen, das Klinikum Lippe und die österreichische Nachrichtenagentur APA. Der Betrieb läuft jeweils weiter, teils jedoch mit Einschränkungen. So müssen die Mitarbeitenden der Uni neben der MS-Office-Suite derzeit auch auf E-Mail und Telefonie verzichten. Die Klinik-Standorte in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen sind bis auf Weiteres nur per Telefon und Fax erreichbar. In allen Fällen gibt es noch keine öffentlichen Hinweise auf die Verursacher. Das Vorgehen und die bestätigten Auswirkungen deuten jedoch auf eine der derzeit operierenden Ransomware-Gangs hin.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externer Inhalt geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Twitter wird aktuell offenbar mit Kurznachrichten überschwemmt, die Berichte über die überraschende Protestwelle in China verstecken sollen. Das wurde unter anderem an der Universität Stanford bemerkt und öffentlich gemacht. Wer nach den chinesischen Namen von Städten wie Peking oder Shanghai sucht, bekam vor allem Werbung für Pornografie, Glücksspiel und Sexarbeit zu sehen, twitterte etwa die Politologin Mengyu Dong. Die ablenkenden Beiträge stammten teilweise von Twitter-Accounts, die seit Jahren nichts geteilt hätten und am Sonntag reaktiviert wurden. Am Wochenende waren in mehreren Städten Chinas Proteste gegen die Corona-Strategie der Volksrepublik aufgeflammt. Aktuell ist laut Experten etwa ein Fünftel der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt von Lockdowns betroffen.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Rolls-Royce hat zusammen mit der Fluggesellschaft Easyjet ein Flugzeugtriebwerk getestet, das mit Wasserstoff betrieben wird. Es sei der erste erfolgreich verlaufene Test dieser Art weltweit gewesen, heißt es in einer Mitteilung des britischen Triebwerksherstellers. Mit ihm werde zumindest zum Teil der Beweis erbracht, dass Triebwerke sicher mit Wasserstoff laufen können. Am Ende der Entwicklung steht das Ziel, sichere und effiziente Triebwerke für Passagierflugzeuge zu bauen, die mit Wasserstoff betrieben werden können. Rolls-Royce entwickelt außerdem zusammen mit Daimler Trucks einen Brennstoffzellenmotor für Nutzfahrzeuge.

HuggieBot breitet seine Arme aus und sagt mit sanfter Stimme: "I am ready for a hug." Wer die Einladung annimmt, seinerseits die Arme ausbreitet und das Wesen in dem hellgrauen Hoodie, dem lila Rock und den flauschigen Handschuhen umarmt, erlebt etwas Unerwartetes: Die breite Roboterbrust ist warm und weich, die Umarmung fühlt sich erstaunlich echt an. Alexis Block hat den HuggieBot im Rahmen ihrer Doktorarbeit am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme sowie der ETH Zürich entwickelt. Ersten Studienergebnissen zufolge senken die Roboterumarmungen den Stresslevel.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externes Video (Kaltura Inc.) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Kaltura Inc.) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(igr)