Kurz informiert: Digitale Einreiseanmeldung, Castor-Transport, Hangouts, Cruise

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Wer aus Corona-Risikogebieten nach Deutschland vom Urlaub zurückkehrt oder neu einreist, muss sich künftig elektronisch registrieren. Dafür hat das Bundesinnenministerium die "digitale Einreiseanmeldung" freigegeben. Die Webanwendung soll die bisherige "Aussteigerkarte" in Papierform ersetzen, die schon an Flugreisende verteilt wurde. Mit der App erhalten die zuständigen Gesundheitsämter plangemäß die notwendigen Informationen, mit denen sie die gesetzliche Quarantänepflicht überwachen können. Für Individualreisende, die etwa mit dem eigenen Auto fahren, ist die Registrierungspflicht neu. Das System soll mit den neuen Quarantäneverordnungen der Länder voraussichtlich am 8. November in Kraft gesetzt werden.

Es ist der Atommüll der deutschen Energiewirtschaft der vergangenen Jahrzehnte. Deutschland weiß noch nicht endgültig, wohin mit der aufbereiteten hochradioaktiven Fracht aus dem englischen Sellafield, also müssen die Castoren erst einmal zwischengelagert werden. In den kommenden Wochen soll wieder ein Castor-Transport durch die Republik rollen, von der Küste ins südhessische Biblis. In der Vergangenheit gab es dabei immer wieder teils massive Proteste. Im Frühjahr war der Transport wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Google stellt im kommenden Jahr endgültig Hangouts ein, Inhalte können in die dann kostenfreie Version von Chat exportiert werden. Damit sollen sich Direktnachrichten und Gruppenchats führen lassen, zudem kommen Funktionen, wie Weiterleitungen, Emoji-Reaktionen und automatische Antworten-Vorschläge. Chat soll auch das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten und die Planung von Aufgaben und Zielen erleichtern. Dabei hält der Phishing-Schutz aus Gmail Einzug in den Messenger und warnt bei dubiosen Links.

GMs Roboterwagenfirma Cruise will noch bis Ende 2020 erste Autos ohne Sicherheitsfahrer am Steuer auf die Straßen von San Francisco schicken. Das Unternehmen werde damit als erster Entwickler selbstfahrender Autos in einem chaotischen Großstadtverkehr ohne Menschen am Steuer unterwegs sein, teilte Cruise-Chef Dan Ammann in einem Blogeintrag mit. Cruise macht bereits seit Jahren Testfahrten mit einer Flotte umgebauter Elektroautos des Modells Chevrolet Bolt in der Stadt.

(igr)