Kurz informiert: Digitalministerium, Verkehrswende, Windpark, Astronaut

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

In der neuen Bundesregierung wird es wohl kein eigenständiges Digitalministerium geben. Das berichtet das Handelsblatt. Die FDP war die einzige der möglicherweise koalierenden Parteien, die ein Digitalministerium in ihrem Wahlprogramm aufgeführt hatte. Doch nun setze sich bei ihr die Vermutung durch, der organisatorische und personelle Aufbau eines neuen Ministeriums würde das Tempo der Digitalisierung eher bremsen als forcieren. Denkbar sei nun, ein bestehendes Ministerium mit der Zuständigkeit für Digitales aufzuwerten und darin bestimmte Themen zu bündeln.

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Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft nennt die am Donnerstag vorgestellten Vorschläge des Umweltbundesamts zu mehr Klimaschutz im Verkehr einen "Horrorkatalog". "Wer in einem Atemzug höhere Spritpreise, die Abschaffung der Pendlerpauschale und eine Pkw-Maut fordert, hat jeden Bezug zur Lebensrealität der hart arbeitenden Menschen in unserem Land verloren“, sagte der Bundesgeschäftsführer Markus Jerge. Die künftige Bundesregierung wäre gut beraten, gemeinsam mit der Wirtschaft durch den Ausbau klimaneutraler Mobilitätsangebote für einen echten Neustart in der Verkehrspolitik zu sorgen. Auch der Deutsche Städtetag forderte von der künftigen Koalition milliardenschwere Investitionen in Busse und Bahnen für eine "nachhaltige Verkehrswende".

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Der Ausbau der Windenergie geht weiter: Mit einem dritten Offshore-Windpark will das Energieunternehmen Iberdrola sein Windpark-Cluster in der Ostsee erweitern. Das Projekt mit dem Namen "Windanker" soll 2026 mit einer Kapazität von 300 Megawatt ans Netz gehen. "Windanker" sei der erste Windpark in der deutschen Ostsee, der ohne staatliche Förderung realisiert werden soll, erklärte Iberdrola. Damit wird der Strom nicht zu einer vorher festgelegten Marktprämie vergütet. Stattdessen sollen große Teile der Leistung über langfristige Verträge mit Abnehmern vermarktet werden.

Der Start des deutschen Astronauten Matthias Maurer zur Internationalen Raumstation ISS ist erneut verschoben worden. Der 51-jährige Saarländer soll nun frühestens am Montagabend gemeinsam mit dem Team der NASA vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in den USA starten. Grund sind zum einen schlechte Wetterbedingungen am Wochenende. Zudem werde das "kleinere medizinische Problem" bei einem Crew-Mitglied weiter beobachtet, wegen dem der Start bereits zuvor verschoben worden war.

(igr)