Kurz informiert: Elektroschrott, Social Media, Luca-App, heise online

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Verbrauchern soll es künftig leichter fallen, auch kleinere Elektro-Altgeräte wie Rasierer und Handys zurückzubringen und so einer professionellen Verwertung beziehungsweise Recycling zuzuführen. Der Bundestag hat dazu mit der Mehrheit der großen Koalition eine Reform des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes beschlossen. Die Opposition stimmte geschlossen dagegen. Der Bundesrat hatte vergeblich gefordert, die völlige Fehlentwicklung von fest verbauten Akkus in immer mehr Produkten wie Smartphones und Laptops dringend zu stoppen. Die "GroKo" habe mit dem Gesetz einen echten Sprung in die Kreislaufwirtschaft verpasst, beklagte die Grüne Bettina Hoffmann.

Soziale Netzwerke spielen in den USA eine zentrale Rolle bei der Verbreitung der Inhalte von inländischen gewalttätigen Extremisten. Das erklärte FBI-Chef Christopher Wray in einer Anhörung im US-Senat. Er verglich die Rolle von Social Media für Extremisten mit der für ausländische politische Desinformation, berichtet das Wall Street Journal. "In vielerlei Hinsicht ist Social Media der wichtigste Verstärker für gewalttätigen Extremismus", zitiert ihn die US-Zeitung. Den Netzwerken selbst gab er demnach aber nicht direkt die Schuld, sondern forderte stattdessen seine Landsleute auf, besser zu verstehen, welche Informationen sie gerade lesen. Laut dem Think Tank Center for International Studies lag die Zahl der terroristischen Anschläge und Anschlagspläne in den USA im vergangenen Jahr so hoch wie seit mindestens 25 Jahren nicht mehr. Für zwei Drittel davon waren demnach Rechtsextremisten verantwortlich.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Der Landesdatenschutzbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern will die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie unter die Lupe nehmen. Anlass für die Prüfung sind demnach Presseanfragen an die Behörde zur lauter werdenden Kritik aus IT-Kreisen an der Luca-App. Einen Grund, vor Luca zu warnen, sieht die Behörde bisher nicht. Allerdings seien wichtige Fragen zu Haftung und technischem Datenschutz immer noch offen, erklärte eine Sprecherin.

Zum Schluss noch eine Meldung in eigener Sache. Wussten Sie, dass es unseren Newsticker bereits seit 25 Jahren gibt? Jede Meldung, die sie hier hören, finden Sie dort noch einmal ausführlich geschrieben zusammen mit vielen weiteren aktuellen Meldungen aus der Welt der IT. Schauen Sie doch mal vorbei auf heise.de/newsticker.

(igr)