Kurz informiert: Energie, Online-Safety Bill, DeepL Write, Wyoming

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

Sowohl die Offshore-Windkraft- als auch die Solarbranche rufen nach mehr politischer und wirtschaftlicher Unterstützung. Die Solarbranche wirbt darum, dass die vorgelagerte Wertschöpfungskette mit entsprechenden Förderungen nach Europa zurückgeholt wird. Und die Windkraftbranche macht deutlich, dass die neu gesteckten Ausbauziele nur dann geschafft werden können, wenn die Politik mehr Unterstützung bereitstellt und etwa auch Änderungen am Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) vornimmt. Neben den industriellen Kapazitäten fehlten auch entsprechende Hafeninfrastrukturen sowie eine deutliche Erhöhung des Angebots deutscher Werften für den Bau von Gründungsstrukturen, Umspann- und Konverter-Plattformen oder etwa Spezialschiffen für Service, Wartung und Errichtung.

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In Großbritannien sollen den Verantwortlichen sozialer Netzwerke künftig Gefängnisstrafen drohen, wenn Kinder und Jugendliche auf ihren Plattformen nicht ausreichend geschützt werden. Um eine entsprechende Vorgabe wurde jetzt der Entwurf der Online-Safety Bill erweitert, berichtet der Guardian. Nicht mehr geplant ist demnach, dass Dienste wie Instagram und Youtube auch Erwachsene vor Inhalten bewahren müssen, die zwar schädlich, aber nicht illegal sind. Deutlich umstrittener dürfte eine ebenfalls jetzt beschlossene Änderung sein, der zufolge Videoinhalte in sozialen Netzen illegal sein werden, die den Ärmelkanal in kleinen Booten überquerende Menschen "in positivem Licht" zeigen. Damit findet die in Großbritannien scharf geführte Debatte über flüchtende Menschen einen Niederschlag in dem Gesetz.

Kurz informiert – auch als Podcast

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DeepL Write ist eine neue Funktion des Übersetzungs-Tools, die Texte verbessert. Anders als komplette Textgeneratoren wie etwa ChatGPT erstellt der KI-Schreibassistent keine eigenen Texte, sondern nimmt eingegebene Sätze, Absätze oder ganze Artikel und macht diese "besser" – zumindest in Bezug auf Grammatik und Rechtschreibung. In einem Test von heise online hat die Anwendung tatsächlich zuvor absichtlich eingebaute Fehler gefunden und korrigiert sowie gute Vorschläge zur Formulierung gemacht.

In Europa wird viel über den sukzessiven Stopp des Verkaufs von Autos mit Verbrennermotoren diskutiert mit dem Ziel grünerer Mobilität. Beinahe wie ein Scherz kommt da ein Resolutionsentwurf des Parlaments des US-Bundesstaates Wyoming daher, dem zufolge der Verkauf von Elektroautos bis zum Jahr 2035 auslaufen soll. Ziel der Resolution sei unter anderem, die Stabilität der Öl- und Gasindustrie Wyomings zu sichern, die dem Bundesstaat im Laufe seiner Geschichte unzählige Arbeitsplätze und Einnahmen beschert hat.

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(igr)