Kurz informiert: Energiewende, BKG, FBI, autonome Züge

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Energiewende, BKG, FBI, autonome Züge
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  • Isabel Grünewald

Verbraucherschützer fordern eine faire Verteilung der Lasten bei der geplanten schnelleren Energiewende. Der CO₂-Preis auf Heizöl, Erdgas oder Treibstoff sei im Prinzip richtig, sagte der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband, Klaus Müller, der dpa. Doch müssten die Einnahmen vollständig an die Verbraucher zurückfließen, zum Beispiel als Klimascheck. Wer wenig Kohlendioxid verursache, hätte dann unterm Strich mehr Geld. Langfristig sei die Energiewende für Verbraucher eine "Riesenchance". Bei einem hohen Anteil von Ökostrom müsse weniger teures Gas und Öl importiert werden.

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Die bayerische Krankenhausgesellschaft BKG ist Opfer von Cyber-Kriminellen geworden. Der E-Mail-Server der BKG sei am Montag mit einer Schadsoftware infiziert worden, erklärte ein Sprecher. In der Folge seien Nachrichten mit Mail-Signaturen von Mitarbeitenden der Krankenhausgesellschaft verschickt worden. Kriminelle versuchten sich so Zugang zu Computersystemen zu verschaffen. Welchen Hintergrund die Attacke hat, sei noch unklar. Offen sei auch, ob die BKG gezielt angegriffen wurde. Womöglich sei sie auch zufällig Opfer einer breit angelegten Hackerattacke geworden.

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Dank einer Informationsfreiheitsanfrage ist in den USA eine Auflistung öffentlich geworden, aus der hervorgeht, welche Daten Strafverfolger dort von welchem Messenger in die Hände bekommen können. Insgesamt sind neun Apps aufgelistet, von den beliebtesten fehlt lediglich der Facebook Messenger. Aufgrund der weit verbreiteten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommen das FBI und andere Strafverfolger mehrheitlich nicht an Inhalte, es gibt aber Ausnahmen. Die wichtigsten Informationen zu jedem Messenger lesen Sie zusammengefasst auf heise online.

Japans Bahngesellschaften begegnen Arbeitskräftemangel mit neuen Initiativen für führerlose Züge. Jetzt stellte die Bahngesellschaft JR East die Fähigkeiten eines autonomen Superschnellzugs Shinkansen vor, berichtet Technology Review. Mit einer Genauigkeit von acht Zentimetern stoppte der Zug der doppelstöckigen E7-Serie, an der Plattform. Auch die Bahngesellschaft JR West testet seit vorigem Jahr automatisierte Züge auf der Ringlinie in der Millionenmetropole Osaka, eine der Hauptverkehrsadern der Stadt. Die Bahnlinie Tobu, die Tokio mit einigen ländlichen Vororten verbindet, hat für kommendes Jahr erste Tests angekündigt, um "einen nachhaltigen Bahnbetrieb zu gewährleisten."

(igr)