Kurz informiert: Fritzbox, Luca-App, Radwege, Twitter

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

Fritzbox-Router sind derzeit offenbar einer massiven Angriffswelle ausgesetzt, deren Ziel die Übernahme der Geräte ist. Die Angriffe gehen stets von ein und derselben IP-Adresse aus, die schon mehrfach auffällig geworden ist. Betroffen sind Fritzbox-Nutzer, deren Router-Oberfläche über das Internet erreichbar ist. Um vor solchen und weiteren Attacken geschützt zu sein, sollte man seine Fritzbox so sicher wie möglich konfigurieren. Als erstes sollte man seinen Port für das Web-Interface ändern und checken, ob die die aktuelle Firmware installiert ist, rät c’t-Sicherheitsexperte Ronald Eikenberg. Zudem findet man auf der Webseite von AVM eine Reihe von Schutz-Tipps.

Die Luca-App, die vom Berliner Startup neXenio GmbH in Zusammenarbeit mit der Hiphop-Band Fantastischen Vier entwickelte wurde, weckt die Hoffnung, eine schnellere und genauere Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen und so auch Öffnungsstrategien aus dem seit Herbst andauernden Lockdown zu begleiten. Das große Ziel: Trotz Öffnungen soll das Infektionsgeschehen des Coronavirus SARS-CoV-2 nicht wieder aus dem Ruder laufen. Gegenüber der dpa erklärte Smudo von den Fantastischen Vier: "Ich bin davon überzeugt, dass Luca uns in Kombination mit Testungen, der Corona-App und den AHA-Regeln in ein immer normaleres Leben führen wird."

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will das Fahrrad auch für lange Strecken attraktiver machen. Dazu kündigte er ein neues Förderprogramm für den Ausbau der überregionalen Fernwege des Radnetzes Deutschland an. Mit Investitionen von 45 Millionen Euro sollen entlang der Fernstrecken Lückenschlüsse, Radwege und bessere Oberflächen gefördert werden, aber auch moderne Raststätten oder Fahrradabstellanlagen. Darüber hinaus soll es eine Radnetzdatenbank geben, auf die App-Entwickler und -Entwicklerinnen zugreifen können sollen.

Der Mikroblogging-Dienst Twitter will Falschinformationen zu Corona-Impfungen von seiner Plattform verbannen und verlässliche Informationen von den Gesundheitsbehörden stärker in den Vordergrund rücken, teilte Twitter am Montag in einem Blog-Beitrag mit. Bisher hatte Twitter vor allem Tweets mit irreführenden Informationen auf Grundlage seiner bisherigen Corona-Richtlinie gelöscht. Nun sollen Tweets mit möglicherweise irreführenden Informationen zu Corona-Impfungen mit einem Label versehen werden.

(sy)