Kurz informiert: Freenet, Internetdienste, Clear Channel, Zwergplanet Ceres

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

Der Mobilfunkanbieter Freenet bietet mit Flex einen weiteren Handy-Tarif an, der ausschließlich über die zugehörige App gesteuert wird. Das ähnelt etwa dem Konzept von "Fraenk" der Deutschen Telekom. Nutzer von Flex können monatlich zwischen drei verschiedenen Tarifen auswählen. Beim günstigen Tarif von 10 Euro im Monat bekommen Nutzer 5 GByte an Datenvolumen im LTE-Netz von Vodafone. Flex-Tarife von Freenet lassen sich auch im EU-Ausland nutzen, haben eine Laufzeit von einem Monat und lassen sich bis zu einem Tag vor Laufzeitende kündigen.

In der Corona-Krise haben in Deutschland mehr als zwei Drittel der InternetnutzerInnen Video-Telefonate über Internetdienste wie Skype oder WhatsApp geführt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind das ganze 9 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Stark gestiegen ist auch der Anteil jener, die online Nachrichten gelesen haben sowie jener, die über Internetradios oder Streamingdienste Musik gehört haben.

Das Unternehmen Clear Channel will Außenwerbung wirkungsvoller machen. Dafür bietet es Werbetreibenden ein Radarsystem an, das auf anonymisierten Daten von Smartphone-Nutzern basiert. Zu den genutzten Daten gehört, ob jemand in ein Ladengeschäft gegangen und an einer bestimmten Werbung vorbeigekommen ist, zitiert die Financial Times Clear Channels CEO William Eccleshare. Die Informationen werden genutzt, um zu entscheiden, womit die hauseigenen digitalen Plakatwände – aber auch die klassische Printwerbung – bestückt werden. In den USA sind die denkenden Wände seit vier Jahren aufgestellt, auf der Kundenliste stehen Unternehmen wie Coca Cola, Ikea oder L'Oreal. Laut Eccleshare habe man in Europa mit dem Einsatz des Radarsystems gewartet, um sicherzustellen, dass alle Dienste der Datenschutzgrundverordnung entsprechen. Das Radar startet im September in Großbritannien und Spanien, Schweden soll als nächstes folgen.

Himmelskörper im Asteroidengürtel können deutlich komplexer sein als bislang gedacht. Die salzhaltigen Ablagerungen auf dem Zwergplaneten Ceres haben ihren Ursprung offenbar in einem globalen, salzigen Ozean unter der Oberfläche. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler nach Auswertung der Daten der NASA-Sonde Dawn. Demnach gab es vor gerade einmal einer Million Jahren auf Ceres eisvulkanische Ausbrüche, die aus diesem Reservoir gespeist wurden. Möglicherweise dauere der Prozess sogar noch an, meinen die Forscher.

(sy)