Kurz informiert: Garmin, Google, Lithium, Nintendo

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Isabel Grünewald

Seit Donnerstag sind die Dienste des Unternehmens Garmin weitgehend ausgefallen, Geräte wie Fitnesstracker und Navigationscomputer können sich nicht mehr mit ihrem Server verbinden und Daten synchronisieren. Auf einer eigens eingerichteten englischsprachigen Webseite bestätigt Garmin, dass die Dienste der Firma einschließlich Garmin Connect und flyGarmin nicht verfügbar sind. Eine Bestätigung für einen Ransomware-Angriff gibt das Unternehmen selbst nicht, die Website BleepingComputer will jedoch erfahren haben, dass Garmin Opfer der Malware WastedLocker wurde.

Die australische Verbraucherschutzbehörde klagt vor Gericht gegen Google wegen Irreführung der Nutzer. Der Suchmaschinenbetreiber habe die Datenerfassung ohne Wissen und Einverständnis der Verbraucher erheblich erweitert, um die Daten gezielt für Werbezwecke zu nutzen. Auch in den USA sieht sich Google jüngst Vorwürfen ausgesetzt: In einer Klage in San Jose geht es darum, dass Google private Daten von Nutzern verwendet, obwohl sie die Dienste des Unternehmens im Inkognito-Modus nutzen. In einem anderen Verfahren wird kritisiert, dass Google weiter Daten sammelt, auch wenn User die Aufzeichnung von App-Aktivitäten ausschalten.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

In einem Geothermiekraftwerk im Süden von Rheinland-Pfalz könnte einer der wichtigsten Rohstoffe für Batterien Lithium möglicherweise aus Thermalwässern gewonnen werden. "Wir gehen derzeit davon aus, dass in etwa zwei Jahren die Voraussetzungen für erste Pilotversuche im Geothermiekraftwerk Insheim vorliegen können", sagte Jörg Uhde, Geschäftsführer der Pfalzwerke geofuture GmbH in Insheim. Im Oberrheingraben enthält das Thermalwasser Lithium, das abgefiltert werden soll, ehe es wieder in die Erde geleitet wird.

Nintendo-Fans nennen es "Gigaleak": Quellcode und Entwicklungsdokumente zahlreicher früher Nintendo-Spiele sind im Netz aufgetaucht. Die Dateien wurden in mehreren Paketen über das Forum 4chan veröffentlicht und umfassen Spiele, die für das NES und Nintendo 64 erschienen sind. Dazu gehören unter anderem "Super Mario 64", "Super Mario Kart", "The Legend of Zelda: A Link to the Past" und "Yoshis Eiland". Außerdem sind Dokumente der Diamant- und Perl-Editionen von Pokémon Teil des Leaks. Seit mehreren Tagen werden immer wieder neue Dokumente ins Netz gestellt. Der Ursprung der Leaks ist unklar.

(igr)