Kurz informiert: Gaspreis, Intel, Unterwasserkamera, Dart

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

Der Preis für Erdgas ist am Handelspunkt Title Transfer Facility für niederländisches Erdgas (kurz TTF) am Montag auf 173 Euro pro MWh gesunken. Das Preisniveau war damit so niedrig wie seit Ende Juli dieses Jahres nicht mehr. Die TTF-Terminkontrakte gelten als eine Orientierung für das Preisniveau für Erdgas in Europa. Allerdings liegt der Gaspreis immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Vor einem Jahr lag er bei 40 Euro. Die leichte Entspannung auf dem Gasmarkt wird darauf zurückgeführt, dass die Länder Europas offenbar Ersatz für das ausbleibende russische Gas gefunden haben, um ihre Speicher aufzufüllen.

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Die noch amtierende italienische Regierung und Intel sollen sich in den letzten Verhandlungszügen zum Bau eines lokalen Packaging-Werks befinden. Die Gemeinde Vigasio in der norditalienischen Veneto-Region soll demnach den Zuschlag bekommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Schon zur Bekanntgabe der Megafab in Magdeburg bestätigte Intel Verhandlungen über ein Packaging-Werk in Italien für geplante 4,5 Milliarden Euro. In Magdeburg laufen ab 2027 Halbleiterbauelemente vom Band, die in Italien dann weiterverarbeitet werden sollen. Die Veneto-Region ist über die Brennerbahn mit Magdeburg verbunden.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Ein Wissenschaftsteam des Massachusetts Institute of Technology hat eine autonome drahtlose Unterwasserkamera entwickelt, die ohne Batterie auskommt. Den notwendigen Strom bezieht sie aus mechanischer Energie von Schallwellen, die sich durch das Wasser bewegen und onboard in elektrische Energie umgewandelt werden. Zudem arbeitet die Kamera etwa 100-tausend Mal energieeffizienter als andere Unterwasserkameras, wie aus dem in Nature Communications veröffentlichten wissenschaftlichen Paper hervorgeht. Mithilfe der Kamera könnten bislang unerforschte Bereiche der Ozeane erforscht werden. Für genauere Klimamodelle fehlen derzeit noch Daten von über 95 Prozent der Ozeane.

Selten wird gefeiert, wenn eine NASA-Sonde beim Einschlag auf einem kleinen Asteroidenmond komplett vernichtet wird. In der Nacht auf Dienstag war das aber der Fall: Mit der Dart-Mission versucht die NASA zu beweisen, dass durch einen rasanten Einschlag auf einem kleinen Himmelskörper, dessen Laufbahn beeinflusst werden kann. Wenn ja, könnte so eines Tages vielleicht die Erde vor einem verheerenden Asteroiden-Aufprall gerettet werden. Der Einschlag auf dem Asteroidenmond Dimorphos ist jedenfalls gelungen – jetzt heißt es warten, wie sehr sich dessen Orbit verschiebt.

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(igr)