Kurz informiert: Gesundheitssysteme, Roboter, JBS, Facebook-Uhr

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Die Gruppe der großen Industrienationen will ihre Kräfte bündeln, um die Covid-19-Pandemie zu beenden und besser gegen künftige Virus-Ausbrüche vorgehen zu können. Das sieht eine "Gesundheitserklärung von Carbis Bay" vor, die die Staats- und Regierungschefs nach Informationen der dpa auf ihrem G7-Gipfel von Freitag bis Sonntag in dem südwestenglischen Badeort beschließen wollen. Die G7-Staaten gehen in der Erklärung von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der die Gesundheit von Tier und Mensch sowie eine intakte Umwelt einschließt. In diesem Sinne wollen sie in ihre eigenen Gesundheitssysteme investieren und gefährdete Staaten unterstützen, es ihnen gleichzutun. Frühwarnsysteme sollen gestärkt und ein besseres globales Netzwerk zur Überwachung drohender Gefahren für die Gesundheit aufgebaut werden.

Die olympischen Spiele in Tokio könnten für Roboter das werden, was die Tokioter Spiele von 1964 für die elektronische Zeitmessung des Uhrenherstellers Seiko waren: der Durchbruch. Das Sportspektakel – so es denn stattfindet – könnte den Aufstieg von Toyotas Robotersparte zu einem ernsthaften Anbieter beschleunigen. Denn maschinelle Helfer des Autobauers sollen die Stadien und Japan bevölkern als Platzanweiser, Kellner, Material-Träger oder auch als Cheerleader.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Der weltgrößte Fleischkonzern JBS aus Brasilien hat Cyber-Kriminellen beim Ransomware-Angriff, der vergangene Woche die Produktion in Nordamerika und Australien lahmlegte, ein Lösegeld in Höhe von 11 Millionen US-Dollar in Bitcoin gezahlt. US-Behörden raten Firmen eigentlich dringend davon ab, Lösegeld zu zahlen, um Cyber-Kriminellen keine Anreize für Erpressungen zu bieten. JBS USA erklärte, die Entscheidung sei in Absprache mit internen und externen IT-Sicherheitsexperten getroffen worden, um unvorhergesehene Probleme durch die Attacke zu verringern.

Facebook arbeitet an einer Smartwatch mit zwei Kameras. Das berichtet das Technik-Magazin The Verge. Das Display der Facebook-Uhr soll sich abnehmen und unabhängig nutzen lassen. Das sei vor allem fürs Aufnehmen von Fotos nützlich: Die beiden Kameras befinden sich oben und unten am abnehmbaren Display, schreibt das Technik-Magazin. Das bisher unangekündigte Gerät soll demnach im kommenden Sommer vorgestellt werden und könnte beim Marktstart etwa 400 US-Dollar kosten.

(igr)