Kurz informiert: Glasfaserkabel, Deepfakes, Rundfunkbeitrag, Weltraumteleskop

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Marie-Claire Koch

Unbekannte in Frankreich haben mehrere Glasfaserkabel durchtrennt und damit massive Störungen verursacht. Die offenbar gezielten Angriffe gegen die Infrastruktur führten zu Einschränkungen des Netzverkehrs und Ausfällen von Internet- und Telefonanschlüssen in mehreren französischen Regionen. Französischen Medienberichten zufolge haben die unbekannten Täter gezielt drei Backbone-Strecken unterbrochen, die von der Hauptstadt Paris nach Lyon, Rouen und Straßburg führen. Infolge der Unterbrechungen kam es in zahlreichen Städten entlang der Strecken zu Störungen bei Festnetz und Mobilfunk. Der maßgeblich betroffene Provider Free sprach von Störungen bei rund einem Prozent seiner Kunden. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge 6,9 Millionen Festnetzkunden und 13,6 Millionen Mobilfunkkunden.

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In den kommenden Monaten und Jahren ist es sehr wahrscheinlich, dass Kriminelle zunehmend auf Deepfakes setzen, um einfacher Straftaten zu begehen. Davor warnt das Innovationslabor von Europol in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. "Bedrohliche Akteure" könnten computergenerierte Manipulationen zudem vermehrt nutzen, um Desinformationskampagnen durchzuführen. Dahinter stehe das Ziel, die öffentliche Meinung zu beeinflussen oder zu verzerren.

In Ausnahmefällen darf der Rundfunkbeitrag auch in Bargeld beglichen werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Beitragspflichtige, die nachweislich kein Girokonto eröffnen können, können den Beitrag demnach als Barzahlung entrichten. Hintergrund ist ein bereits durch mehrere Instanzen gelaufener Rechtsstreit zweier Männer aus Hessen mit dem Hessischen Rundfunk, der bis vor das Bundesverwaltungsgericht gegangen war. Die Männer klagten, weil die Beitragssatzung des Hessischen Rundfunks nur Lastschrifteinzug, Einzelüberweisung oder Dauerüberweisung zulässt und jegliche Barzahlung ausschließt. Der Hessische Rundfunk muss seine Satzung nun ändern. Die Kläger sind mit ihren Revisionen vor dem Bundesverwaltungsgericht dennoch gescheitert. Beide hätten die gerichtliche Feststellung angestrebt, ihren Rundfunkbeitrag auch bar zahlen zu dürfen. Da sie aber Girokonten besäßen, könnten sie sich nicht auf den Ausnahmefall berufen.

Fünf Monate nach dem Start ist die Ausrichtung des Weltraumteleskops James Webb erfolgreich abgeschlossen. Das Observatorium sei jetzt in der Lage, mit allen vier Instrumenten scharfe, gut fokussierte Bilder aufzunehmen. Das für die Vorbereitung des Teleskops verantwortliche Team habe einstimmig entschieden, dass das Instrument nun bereit ist für die letzte Phase der Vorbereitungen. Diese Inbetriebnahme der wissenschaftlichen Instrumente werde zwei Monate in Anspruch nehmen und von neuem Personal verantwortet, das am Space Telescope Science Institute in Baltimore eingetroffen ist. Im Frühsommer könnte das Weltraumteleskop dann seine Arbeit aufnehmen.

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(mack)