Kurz informiert: HPI-Schul-Cloud, Batteriezug, Straßenverkehr, Hausboot

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

Vor vier Jahren startete das Forschungsprojekt des Hasso-Plattner-Instituts für die HPI-Schul-Cloud – nun naht das Ende des Projekts. Am 31. Juli gibt das HPI die Schul-Cloud ab. Drei Bundesländer, die sich schon während der Entwicklungszeit offen für das Konzept gezeigt hatten, werden sie nun weiterentwickeln. Damit hat das Forschungsprojekt tatsächlich seinen Weg in eine breitere Anwendung gefunden, aber neben Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen offenbar keine weiteren Länder überzeugen können. Mit ihrem gemeinsamen Schritt weichen die beteiligten Länder den besonders in der Coronavirus-Pandemie häufig kritisierten Bildungs-Föderalismus etwas auf. Da der Bund noch wesentlich übergreifendere Lösungen anstrebt, unterstützen die drei Länder mindestens indirekt diese Ziele.

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Vier Jahrzehnte, nachdem zwischen Weil der Stadt und Calw der letzte Personenzug der Hermann-Hesse-Bahn verkehrte, soll die Strecke nun in zwei Jahren reaktiviert werden – mit einem batteriebetriebenen Zug. Zusammen mit dem regionalen Schienenverkehr werden bei Calw dann erstmals im Land solche Züge eingesetzt. "Batterieelektrische Züge sind überall dort eine Option, wo der Bau einer Oberleitung zu schwierig oder zu langwierig ist", sagt der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann. 20 Reaktivierungs-Projekte hat die Bahn aktuell. Erfahrungen anderer Strecken zeigten: Ist die bessere Bahnanbindung erst da, wird sie auch genutzt.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Die Bundesregierung sieht Bedarf dafür, im Straßenverkehr Eigenverantwortung, Kompetenz und Rücksichtnahme im Alltag wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Sie will Regelkenntnis, Fahrkompetenz und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr in allen Verkehrsmitteln fördern, geht aus dem Verkehrssicherheitsprogramm bis 2030 hervor. Auch will sie Ablenkung und Aggressionen im Straßenverkehr verringern. Damit die Verhaltensregeln besser akzeptiert werden, soll ein Konzept für das lebenslange Lernen entwickelt werden.

Die Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte warnt vor Betrügern, die Bootstouristen mit einer Fake-Internetseite um ihr Geld bringen. Es gebe etliche Strafanzeigen von Geschädigten aus ganz Deutschland, erklärte eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg. Die Betrogenen hätten auf der Fake-Seite dein-hausbooturlaub.de Hausboote mieten wollen, vor allem an der Müritz, die als besonders beliebtes Hausbootrevier gilt. Nach der Anzahlung von jeweils etwa 600 Euro breche aber jeder Kontakt zu den Seitenbetreibern ab.

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(igr)