Kurz informiert: Infektionsschutzgesetz, BMW, Google Pay, Alexa

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

In den weitreichenden Änderungen des Infektionsschutzgesetzes, die von der Großen Koalition umgesetzt wurden, wird unter anderem eine neue zentrale Sammelstelle für digitale Personendaten beim Robert-Koch-Institut eingerichtet. Das RKI wird neben Meldedaten zu SARS-CoV-2-Infektionen demnach auch Patientendaten zu allen Impfungen gegen das Coronavirus und über die Reisebewegungen deutscher und ausländischer Bürger erhalten. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber kritisiert die Hast, mit der das Gesetz vorgelegt und verabschiedet wurde. Das habe es kaum möglich gemacht, zu prüfen, ob es datenschutzrechtlich unbedenklich ist. Eine ganze Reihe von Vorschlägen Kelbers, die Datensammlung einzuschränken oder etwa die Nutzung der Daten und deren Empfänger zu präzisieren, scheint nicht berücksichtigt worden zu sein.

BMW stellt den Bau von Benzin- und Dieselmotoren im Stammwerk München ein und errichtet stattdessen eine Fahrzeugmontage für Elektroautos. Sie soll 2026 in Betrieb gehen und 400 Millionen Euro kosten. Die betroffenen 1000 Mitarbeiter im Motorenbau bekämen andere Arbeitsplätze bei BMW in München oder anderen bayerischen Standorten angeboten. Bis Ende 2022 soll jedes der deutschen Werke mindestens ein batterieelektrisches Fahrzeug produzieren, ließ BMW verlauten. Die bisher in München gebauten Verbrennungsmotoren mit vier, sechs, acht und zwölf Zylindern sollen künftig in den Motorenwerken Steyr in Österreich und Hams Hall in England gebaut werden.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Google kooperiert mit einigen US-Banken, um Mobile-first-Bankkonten anzubieten, also eine Form von vollständig digitalen Konten. Die Google-Pay-App wird zudem neu strukturiert und erhält weitere Funktionen. Zunächst wird die Änderung in den USA verfügbar sein, andere Länder sollen aber bald folgen. Zu einem Deutschland-Start hat sich Google bisher nicht geäußert.

Amazons Alexa kann nun ohne Einschränkungen gleichzeitig auf Deutsch und auf Englisch genutzt werden. Die Sprachassistentin erkennt die gesprochene Sprache und antwortet auf Anfragen in derselben Sprache. Deutsch und Englisch können damit erstmals vollständig parallel genutzt werden. Damit die parallele Sprachnutzung funktioniert, muss sie zuerst aktiviert werden. Am einfachsten geht das per Sprachbefehl: "Alexa, sprich Englisch!" stellt die deutsche Alexa auf den bilingualen Sprachmodus um.

(igr)