Kurz informiert: KI-Regulierung, Playstation 5, Stalkerware, Tutanota

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Die Digitalpläne von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen greifen nach Ansicht des Branchenverbands der Künstlichen Intelligenz nicht weit genug. Der KI-Bundesverband teilte mit, er vermisse in von der Leyens Rede "eine Diskussion über eine potenzielle europäische Plattformökonomie". Von der Leyen hatte am Mittwoch in ihrer Rede zur Lage der Union die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für die digitale Entwicklung in Europa herausgehoben. Zugleich betonte sie, dass eine Regulierung nötig sei. Der KI-Verband forderte nun, dass sich die Regulierung nach dem potenziellen Schaden der Anwendung richten solle.

Die Playstation 5 ist deutlich größer als ihre Vorgängermodelle: Laut offiziellen Angaben von Sony ist sie 39 Zentimeter hoch und 4,5 Kilogramm schwer. Die Playstation 5 kommt am 19. November in Deutschland in den Handel. Sie wird mit Laufwerk 500 Euro kosten. Die Version ohne UHD-Blu-ray-Laufwerk gibt es für 400 Euro. Weil die Auswahl an Launch-Titeln für die PS5 bisher recht mager ist, bietet Sony Abonnenten von Playstation Plus die "Playstation Plus Collection" an: Besitzer einer PS5 bekommen damit Zugriff auf zahlreiche PS4-Titel kostenlos.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Google hat neue Regeln gegen Irreführung für den App-Store Google Play vorgestellt. Sie gelten ab 1. Oktober. Zwanzig Tage danach kommen strengere Regeln für Stalkerware hinzu. Sie dient gemeinhin der heimlichen Überwachung des Geräteusers. Code, der personenbezogene Informationen ohne adäquate Information oder Zustimmung an Dritte überträgt und keine Warnung einblendet, ist ab 21. Oktober bei Google Play unerwünscht. Die Überwachung von Kindern und Mitarbeitern lässt Google weiterhin zu, sofern das im jeweiligen Land erlaubt ist. Erforderlich ist aber auch dann ein dauerhafter Hinweis sowie ein Icon, das die App deutlich kennzeichnet.

Der E-Mail-Anbieter Tutanota ist nach eigener Aussage kontinuierlichen DDoS-Angriffen ausgesetzt. Wegen eines hinzukommenden Infrastrukturproblems ist der Dienst deshalb am Wochenende teilweise nicht verfügbar gewesen. Tutanota entschuldigt sich für den Ausfall. Grund sei eine zu stark eingestellte IP-Blockade zur Abschwächung der Angriffe gewesen. Laut Tutanota ist die Abwehr trotz des Rückschlags am Sonntag deutlich besser geworden.

(igr)