Kurz informiert: Kryptogeld, Satellitenwaffen, Digitale Zentralbank, Funklöcher

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Mit Beanstalk ist erneut eine Kryptogeldplattform bestohlen worden. Diesmal konnten Unbekannte ungefähr 80 Millionen US-Dollar an sich bringen. Die Betreiber haben den erfolgreichen Angriff bereits eingestanden und einige Details genannt. Demnach nutzten die unbekannten Diebe aus, dass Beanstalk-Nutzer über Änderungen am Code der Plattform abstimmen können – mit Stimmrechten proportional zum jeweiligen Anteil an der hauseigenen Kryptowährung. Über einen sogenannten "Flash-Kredit" sicherten sich die Diebe für wenige Sekunden genug Anteile, um sich selbst über eine Codeänderung alles Geld von Beanstalk überweisen zu können. Ein Entwickler der Plattform hat laut Vice eingestanden, dass es ein ernsthaftes Problem gebe.

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Die US-Regierung hat angekündigt, dass die Vereinigten Staaten keine Tests mehr durchführen werden, bei denen Satelliten von der Erdoberfläche aus zerstört werden. Das erklärte US-Vizepräsidentin Kamala Harris bei einem Besuch der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Ihr Land sei die erste Nation der Welt, die solch eine Verpflichtung eingeht. Harris forderte andere Staaten auf, dem Beispiel zu folgen. Erneut kritisierte sie dabei den jüngsten solchen Tests, den Russland vergangenen Herbst durchgeführt hatte.

Brasilien will noch dieses Jahr ein Pilotprojekt für eine eigene digitale Zentralbankwährung starten. Das hat der Präsident der brasilianischen Zentralbank, Roberto Campos Neto, bestätigt. Der digitale Real soll in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein. Der Wert der neuen Digitalwährung wird an das nationale Fiat-Zahlungssystem gekoppelt sein, so Campos Neto. Das Reservetransfersystem ist das Echtzeit-Bruttoabwicklungssystem für Geldüberweisungen in Brasilien. Es ist Rückgrat des brasilianischen Finanzsystems, da es Transaktionen zwischen Finanzinstituten abwickelt, die Konten bei der brasilianischen Zentralbank unterhalten.

Obwohl Deutschlands Mobilfunk-Firmen regelmäßig Fortschritte beim Netzausbau verkünden, bleiben Funklöcher aus Sicht der Handynutzer ein gravierendes Problem. Wie eine Umfrage des Vergleichsportals Verivox ergab, haben 53 Prozent der Bürgerinnen und Bürger oft oder sehr oft Netzausfälle oder abgebrochene Verbindungen. Bei Pendlern liegt der Wert sogar bei 62 Prozent. Vor allem in der Bahn und auf Autobahnen ärgern sich viele Menschen über schlechte Verbindungen.

(mack)