Kurz informiert: LNG-Infrastruktur, Google, WhatsApp, Wingcopter

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: LNG-Infrastruktur, Google, WhatsApp, Wingcopter
Von
  • Isabel Grünewald

Nach dem Bundestag hat der Bundesrat am Freitag ein Gesetz zur Beschleunigung des Einsatzes verflüssigten Erdgases verabschiedet, und zwar einstimmig. Mit dem von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Gesetz soll die Abhängigkeit Deutschlands von russischen Energie-, vor allem Gaslieferungen gemindert werden. Eine unabhängigere nationale Gasversorgung schnellstmöglich aufzubauen, sei zwingend erforderlich. Erdgas könne durch andere Energieträger kaum ersetzt werden, heißt es zusätzlich in der Begründung.

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Ein Großteil der Umsätze in dem boomenden Markt der Online-Werbung fließen in die Taschen von Google und Facebook. Mit einem neuen Gesetzentwurf wollen US-Senatoren sowohl aus dem Lager der Demokraten als auch der Republikaner diesen Zustand beenden. Ihr Entwurf sieht vor, dass große Konzerne nicht mehr Marktplätze auf Käufer- und Verkäufermärkten gleichzeitig betreiben können. In der Folge müsste zumindest Google große Teile des Werbegeschäfts abstoßen, auch Facebooks Mutterkonzern Meta ist als explizites Ziel der US-Senatoren genannt. Ab einer Umsatzgrenze von 5 Milliarden Dollar im Werbemarkt sollen zusätzlich neue Transparenzpflichten gelten. Kritiker verweisen darauf, dass das Gesetz die tatsächliche Komplexität des heutigen Werbegeschäfts unterschätze. Die neuen Transparenzpflichten könnten dafür sorgen, dass Nutzerdaten noch weiter gestreut werden, als dies heute schon der Fall ist.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Der Facebook-Konzern Meta macht den bisher größten Schritt, um mit seinem teuren Zukauf WhatsApp Geld zu verdienen. Der Chatdienst öffnet für alle Interessenten die Plattform, über die Unternehmen mit ihren Kunden via WhatsApp kommunizieren können. Dafür stellt das Unternehmen eine WhatsApp Business Cloud API zur Verfügung, über die eine Integration des Messengers möglich ist.

Der hessische Drohnenhersteller Wingcopter beabsichtigt in den kommenden fünf Jahren 12.000 Lieferdrohnen des Typs Wingcopter 198 nach Afrika zu liefern. Eine Vereinbarung über den Deal sei mit Continental Drones Ltd., einer Tochtergesellschaft der Atlantic Trust Holding mit Sitz in Ghana und Dubai, geschlossen worden. Die mangelhafte Infrastruktur behindere in vielen Teilen Afrikas die flächendeckende Gesundheitsversorgung und die Wirtschaftsentwicklung, schreibt Wingcopter. Mit den Lieferdrohnen können etwa Medikamente, Impfstoffe und andere wichtige Güter selbst in entlegene Gebiete des afrikanischen Kontinents gebracht werden.

(igr)