Kurz informiert: LNG-Terminal, Informatik, Roboterhund, Glasfaserkabel

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sophia Zimmermann

Der Energiekonzern Uniper hat nach der Genehmigung für Deutschlands erstes Flüssigerdgas-Terminal zugesichert, dass alle umweltrechtlichen Untersuchungen rund um das Vorhaben wie vorgeschrieben ablaufen sollen – unabhängig vom hohen Zeitdruck. Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg hatte die Installation der zunächst schwimmenden Anlagen kürzlich genehmigt. Möglichst schon ab Dezember sollen in Wilhelmshaven mit LNG beladene Schiffe abgefertigt werden können. Umweltschutzorganisationen befürchten, dass bei dieser Geschwindigkeit, die nötige Gründlichkeit bei ökologischen Prüfungen auf der Strecke bleiben könnte.

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Der Anteil von Mädchen und Frauen in den Bereichen Mathematik, Informatik & Naturwissenschaft ist nach wie vor gering. Eine Studie des Nexus-Instituts im Auftrag der staatlich geförderten bundesweiten Informatikwettbewerbe zeigt nun, dass vor allem das eigene soziale Selbstbild bei Mädchen in höheren Jahren sowie Klischees über "Computerfreaks" zunehmend im Konflikt mit dem zunächst gegebenen Interesse an Informatik stehen. Um das Problem zu lösen, schlagen die Befragten selbst etwa vor, die soziale Gemeinschaft bei den Wettbewerben etwa durch Teamaufgaben und das Schaffen von Austauschmöglichkeiten zu stärken und das Programm besser in den Schulalltag zu integrieren.

Er hat vier Beine, verschiedene Sensoren und eine Kamera mit 30-fachem Zoom: der Roboterhund Spot. Vom Robotik-Unternehmen Boston Dynamics entwickelt, untersucht er zurzeit die 3,6 Kilometer lange Köhlbrandbrücke in Hamburg auf Schäden. Der Laufroboter soll unter anderem dabei helfen, die Lebensdauer von Bauwerken optimal auszuschöpfen. Die Tage der fast 50 Jahre alten Köhlbrandbrücke sind jedoch gezählt. Bis zum Ersatz der Hafenquerung, voraussichtlich Mitte 2030, muss das Bauwerk aber weiterhin instand gehalten werden. Mehr als 100.000 Euro ließ sich die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) die Unterstützung von Spot kosten.

Mehrere Walarten sind stark vom Aussterben bedroht. Wüsste man, wo sie sind, könnte man sie vielleicht besser schützen. Ein Versuch vor Spitzbergen zeigt nun, dass sich ungenutzte Untersee-Glasfaserkabel dazu eignen, Walgesänge entlang der Kabel mittels Distributed Acoustic Sensing zu orten und auszuwerten. Dabei konnten die Forschenden die 3D-Position des singenden Wales in Relation zum Unterseekabel abschätzen. Gelänge dies eines Tages in Echtzeit, könnten Schiffskapitäne gewarnt werden, um Zusammenstöße mit Walen zu vermeiden.

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(ssi)