Kurz informiert: Norwegen, Großforschungsinstitute, T Phones, Stadia

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

Nach Drohnensichtungen an norwegischen Öl-Bohrplattformen in der Nordsee und den entdeckten Lecks in den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 ist Norwegen um seine Energie-Infrastruktur besorgt. Die norwegische Regierung hat die Alarmbereitschaft erhöht, geht aus einer Mitteilung der norwegischen Aufsichtsbehörde für die Ölförderung hervor. Die Anlagen auf See und an Land sollen besser vor Sabotage geschützt werden. Schiffe, die in norwegischen Gewässern unterwegs sind, sind zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. 2019 stammten 28 Prozent der Erdgas-Importe in die EU aus Norwegen. Norwegisches Erdgas kommt über die Pipeline Europipe I und II nach Deutschland. Für den Gasspeicherstand in Deutschland sind diese Importe also sehr wichtig.

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In Sachsen und Sachsen-Anhalt entstehen in den kommenden Jahren zwei mit Milliarden geförderte große Forschungsinstitute. Das gaben Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff bekannt. So soll im sächsischen Teil der Lausitz ein "Deutsches Forschungszentrum für Astrophysik" gebaut werden und im mitteldeutschen Braunkohlerevier ein "Center for the Transformation of Chemistry". Sie sind Teil eines Aufbauprogramms im Zuge des beschlossenen Ausstiegs aus der Stromgewinnung durch Kohleverbrennung.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Mit einer eigenen Smartphone-Marke und günstigeren Endgerätepreisen möchte die Deutsche Telekom mehr Kunden in ihre 5G-Netze locken. Jetzt sollen passende Handys unter 300 Euro den Umstieg beschleunigen. Das T Phone und das T Phone Pro sind Android-Geräte, die auf dem von T-Mobile USA vertriebenen REVVL 6 PRO 5G basieren. Ab dem 5. Oktober verkaufen die Telekom-Töchter in neun europäischen Märkten die 5G-Handys. In Deutschland möchte die Telekom ihre T Phones Anfang 2023 auf den Markt bringen.

Google stellt seinen Cloud-Gaming-Dienst Stadia ein: Der Streaming-Dienst sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, begründet Google-Manager Phil Harrison den Schritt. Die Stadia-Server sollen am 18. Januar 2023 abgeschaltet werden. Bis dahin sollen gekaufte Titel weitgehend spielbar bleiben, heißt es in einer FAQ. Nach dem Stichtag können sie nicht mehr gespielt werden. Alle Kosten für Stadia-Hardware und dort gekaufte Spiele will Google in voller Höhe erstatten, Hardware-Produkte wie der Stadia-Controller müssen dafür laut FAQ nicht zurückgeschickt werden. Die Kosten für das Abonnement an sich werden aber nicht erstattet.

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(igr)