Kurz informiert: Open-Source, Deutsche Post DHL, Tesla, Tianhe

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Isabel Grünewald

Ein breites Bündnis aus Organisationen der Zivilgesellschaft fordert die neue Landesregierung in Baden-Württemberg dazu auf, den weiteren Ausbau vorhandener Open-Source-Lösungen für den digitalen Unterricht zu fördern. Ein Bundesland dürfe sich nicht – wie in Baden-Württemberg schon länger befürchtet – "von einem Cloud-Angebot wie Microsoft 365 abhängig machen". Es solle hingegen darauf achten, dem Anspruch auf Datenschutz, Datensparsamkeit und Souveränität für seine Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Eine Vorfestlegung "zugunsten von Closed-Source-Software" sei zu vermeiden.

Deutsche Post DHL will klimaneutral werden

Die Deutsche Post DHL hat konkretisiert, wie sie ihr Ziel erreichen will, bis 2050 klimaneutral zu werden. So soll die Flotte von derzeit 15.000 E-Transportern der Eigenmarke Streetscooter kommendes Jahr auf 21.500 anwachsen. Auch plant die Post mit dem Streetscooter Gigabox ein neues Modell, das mit 12 m3 Ladevolumen 240 Pakete transportieren können soll. Hinzu kommen derzeit 8000 E-Bikes und rund 9000 E-Trikes, dreirädrige elektrisch betriebene Lastenräder. Bis 2025 will die Deutsche Post weitere 5000 E-Trikes anschaffen. Den Anteil an Paketen, die zwischen größeren Paketzentren auf der Schiene transportiert werden, will DHL von heute 2 Prozent langfristig auf bis zu 20 Prozent erhöhen.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Das einflussreiche US-Verbrauchermagazin Consumer Reports hat nach eigenen Angaben gefährliche Mängel beim Fahrassistenzprogramm "Autopilot" des Elektroautobauers Tesla festgestellt. Auf einer Teststrecke sei es Ingenieuren beim Model Y gelungen, das Programm trotz leeren Fahrersitzes anzuwenden. Dabei habe das System keinerlei Warnungen oder Hinweise abgegeben. Auf öffentlichen Straßen würde ein solches Szenario eine "extreme Gefahr" darstellen, so das Blatt.

Mit dem Bau einer eigenen Raumstation beginnt China das bisher größte Vorhaben seines ehrgeizigen Weltraumprogramms. In den nächsten Wochen sind dafür drei Raumflüge vorgesehen. Zuerst soll das Kernmodul "Tianhe" – zu Deutsch Himmlische Harmonie – ins Weltall gebracht werden. Das Kernmodul sorgt für Strom und Antrieb. Es bietet Unterkünfte für drei Astronauten, die bis zu sechs Monate an Bord bleiben können. Zwei weitere Teile für wissenschaftliche Experimente werden t-förmig angebaut. US-Experten rechnen am nächsten Donnerstag mit dem Start, doch ist der Termin offiziell noch unbestätigt. "Um 2022 herum" soll die Raumstation fertig sein.

(igr)