Kurz informiert: Rotes Kreuz, Bundesnetzagentur, InnovationLab, Weltraumteleskop

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Rotes Kreuz, Bundesnetzagentur, InnovationLab, Weltraumteleskop
Von
  • Isabel Grünewald

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, bei dem vertrauliche Daten von mehr als 500.000 besonders verletzlichen Menschen entwendet wurden. Das hat das Hilfswerk öffentlich gemacht und an die Verantwortlichen hinter dem Angriff appelliert, die Daten nicht weiterzugeben, zu verkaufen oder anderweitig zu nutzen. Die Datensätze stammen von Menschen, die durch Konflikte, Flucht und Naturkatastrophen von ihren Angehörigen getrennt wurden. Dutzende Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in aller Welt haben sie zusammengetragen, um bei der Wiedervereinigung der Familien zu helfen. Den Zugriff auf die Daten erlangten die unbekannten Angreifer bei einem externen Dienstleister in der Schweiz, der mit der Speicherung beauftragt worden sei.

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Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, soll neuer Chef der Bundesnetzagentur werden. Das bestätigte der Vorsitzende des Beirates der Behörde, der niedersächsische Umwelt- und Energieminister Olaf Lies. Der mit Vertretern des Bundestags und des Bundesrats besetzte Beirat der Bundesnetzagentur will den Personalvorschlag der Bundesregierung unterbreiten. Der frühere Grünen-Politiker Müller soll damit Nachfolger des bisherigen Amtsinhabers Jochen Homann werden, der Ende Februar aufhört.

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Ein Roboterhund für die Erkundung von Gefahrenstellen, Apps für die Aufnahme von Anzeigen, riesige Datenspeicher etwa für die Auswertung von Missbrauchs-Datenbanken: Nordrhein-Westfalens Polizei erforscht in einem neu geschaffenen Labor technische Hilfsmittel und Arbeitsmethoden der Zukunft. Innenminister Herbert Reul eröffnete jetzt das rund 4,3 Millionen Euro teure "Innovation Lab" der Polizei in Duisburg. Es gehe darum, mit digitaler Technik "vor die Lage zu kommen", sagte der CDU-Minister.

Am Weltraumteleskop James Webb wurden alle 18 Teile des Hauptspiegels so weit herausgefahren, dass sie genügend Spielraum haben, um künftig fein ausgerichtet zu werden. Das teilte die NASA mit. Pro Tag konnten die Spiegel nur etwa um einen Millimeter verschoben werden – das sei die Geschwindigkeit, mit der Gras wächst. Eingesetzt wurden dafür Motoren, welche die Spiegelelemente in Schritten von 10 Nanometern bewegen können. Für das Teleskop steht nun als Nächstes die Ankunft am Lagrange-Punkt L2 an.

(igr)