Kurz informiert: Spyware, Einzelhandel, Wish, Advent of Code

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Spyware, Einzelhandel, Wish, Advent of Code
Von
  • Isabel Grünewald

Apple verstärkt seine Maßnahmen gegen Spyware-Aktionen, die von staatlichen Stellen betrieben werden. Nach einer Klage gegen den Pegasus-Hersteller NSO Group und einer Großspende an Anti-Spyware-Projekte wie das Citizen Lab sollen nun Nutzer auch direkt informiert werden, wenn der iPhone-Hersteller davon ausgeht, dass sie Opfer einer solchen Spionagekampagne wurden. So soll es künftig sogenannte Threat Notifications über die zentrale Nutzerverwaltungsseite des Konzerns, per E-Mail sowie falls möglich auch per iMessage geben. Wie genau Apple solche Angriffe erkennen will, um seine Nutzer zu informieren, ist unklar.

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Auch nach der Wiedereröffnung vieler Geschäfte im Frühjahr wächst der Onlinehandel weiter deutlich stärker als der stationäre Einzelhandel. Von Mai bis September dieses Jahres legten die Einzelhändler im Internet beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 8,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt berichtete. In derselben Spanne stagnierten beim Handel in Verkaufsräumen die Erlöse mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent. Die Geschäfte haben also kaum von der Wiedereröffnung nach dem monatelangen Lockdown profitiert.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Die Online-Einkaufsplattform Wish.com soll in Frankreich aus den Ergebnissen von Internetsuchmaschinen wie Google verschwinden und auch bei anderen Onlinediensten ausgelistet werden. Das hat Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verfügt und beruft sich auf europarechtliche Regelungen. Als Begründung verweist Le Maire auf stichprobenartige Überprüfungen von Artikeln, die über Wish.com vertrieben worden seien. Viele Produkte hätten sich dabei als nicht gesetzeskonform oder gar gefährlich erwiesen. So wurden 45 Prozent der Spielzeuge als gefährlich eingestuft, bei Elektrogeräten waren es sogar 90 Prozent. In beiden Kategorien waren 95 Prozent der Artikel gar nicht erst gesetzeskonform.

Alle Jahre wieder... gibt es auch in diesem Jahr den Adventskalender mit Programmierrätseln von Eric Wastl, dem Menschen hinter Vanilla JS und PHP Sadness. Im "Advent of Code" finden Entwicklerinnen und Entwickler seit 2015 ab dem ersten Dezember bis Weihnachten täglich eine kleine Aufgabe, die im Laufe des Monats zunehmend kniffliger wird und eine große Bandbreite an Fähigkeiten abruft. Das erste Türchen öffnet sich am 1. Dezember um 6 Uhr früh.

(igr)