Kurz informiert: Starlink, Instagram, Mobileye, ISS

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag
Von
  • Isabel Grünewald

Weil auch Tage nach den verheerenden Überflutungen in Rheinland-Pfalz noch immer Gebiete ohne Internet-Anschluss auskommen müssen, hat das Land zwölf Starlink-Satellitenschüsseln aufgestellt. Menschen vor Ort können sich in das darüber verfügbare WLAN einwählen und einen Zugang zum Internet herstellen, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes mit. Der Zugang ist kostenlos. Insgesamt soll die Zahl der Zugangspunkte auf 35 gesteigert werden. Die ersten zwölf Starlink-Schüsseln stehen in elf Ortsgemeinden im stark betroffenen Ahrtal.

Mittels eines Schiebebalkens kann künftig bestimmt werden, ob Instagram Inhalte in den Empfehlungen anzeigt, die Personen als unangenehm empfinden könnten. Die Funktion nennt sich "Sensitive Content Control". In den persönlichen Einstellungen lässt sich dann der Grad an "sensiblen Inhalten" einstellen. Eine Grundeinstellung ist dabei, dass Menschen unter 18 Jahren die offenste Stufe verwehrt bleibt. Die Abstufungen, was als sensibel oder verstörend gelten könnte, nimmt Facebook vor.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Intel und seine israelische Tochterfirma Mobileye haben angekündigt, autonome Fahrzeuge in New York City zu testen. Die Verkehrsbedingungen und die Auflagen der größten Stadt der USA an selbstfahrende Autos sollen eine anspruchsvolle Herausforderung und Prüfung dieser Technik darstellen, um sie in Zukunft serienreif und auf der ganzen Welt einsetzbar zu machen. New York City hat strenge Regeln für selbstfahrende Autos: Die Firmen müssen eine entsprechende Erlaubnis beantragen, die zur Sicherheit beisitzenden Fahrer müssen ihre Hände ständig am Lenkrad haben und Polizeifahrzeuge müssen das Testauto eskortieren.

Es sollte schon seit Jahren im All sein, doch ein Start wurde immer wieder verschoben: Jetzt schickt Russland sein Forschungsmodul mit dem Namen "Nauka" (zu Deutsch: Wissenschaft) doch noch zur Internationalen Raumstation ISS. Europas langjähriger Raumfahrtchef Jan Wörner sieht den Start des Moduls als wichtiges Signal. Er werte Nauka als klar positives Zeichen für eine längere Nutzung der ISS vonseiten Russlands. Das Labor verfügt unter anderem über einen Roboterarm, der von der ESA entworfen wurde, und große Solarpaneele. Es können auch Sauerstoff und Wasser produziert werden. Und die Raumfahrer verfügen dann über eine zusätzliche Toilette.

(igr)