Kurz informiert: Steuer-ID, WhatsApp, Glücksspiel-Apps, Erasmus+

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Nach einer hitzigen Debatte beschloss der Bundestag jetzt einen Gesetzentwurf, mit dem die Steuer-ID als Bürgernummer in die öffentliche Verwaltung eingeführt wird. Die Kennung kann damit künftig als übergreifendes Ordnungsmerkmal und Personenkennzeichen in gut 50 besonders relevanten Datenbanken von Bund und Ländern genutzt werden. Dazu gehören auch die Fahrzeug- und Melderegister. Für die Initiative stimmten die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD, die Opposition war geschlossen dagegen.

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Wer biometrische Authentifizierung auf seinem Mobilgerät aktiviert hat, muss sich damit künftig bei Verknüpfung seines WhatsApp-Accounts mit der Web- oder Desktop-App verifizieren. Bislang mussten Nutzer lediglich einen QR-Code mit dem Handy scannen, um WhatsApp-Accounts zur Desktop- oder Web-App hinzuzufügen. Nun ergänzt WhatsApp eine weitere Ebene der Authentifikation. Auf Nachfrage von heise online versicherte ein WhatsApp-Sprecher, die Authentifizierung mit Fingerabdruck oder Gesichtserkennung geschehe auf dem Mobiltelefon, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen – aus Prinzip könne WhatsApp keine biometrischen Informationen einsehen, die vom Betriebssystem des Geräts gespeichert werden.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Google öffnet seinen Android Play Store auch in Deutschland für Glücksspiel-Apps. Ab dem 1. März 2021 können gemäß der neuen Richtlinie auch Anwendungen für Sportwetten und Lotterien, bei denen es um echtes Geld geht, direkt im offiziellen Play Store hochgeladen werden. Online-Casinospiele und Fantasy Sports bleiben im Play Store auch nach dem 1. März verboten. Um eine Glücksspiel-App im Play Store anbieten zu können, muss ein Anbieter eine gültige Lizenz bei Google einreichen. Jede App durchläuft außerdem ein Prüfverfahren. Konkurrent Apple lässt Glücksspiel-Apps nach einem vergleichbaren Prüfverfahren bereits zu.

Wer über das Programm Erasmus+ einen Aufenthalt im Ausland plant, soll über die dazugehörige App künftig alle relevanten Informationen abrufen, administrative Dinge erledigen und Kontakte knüpfen können. Ziel sei es, die Mobilität Studierender "einfacher, zugänglicher und inklusiver" zu gestalten. Im Laufe des Jahres sollen weitere Funktionen in Erasmus+ hinzukommen: Geplant ist etwa eine von den Studierenden gespeiste Datenbank mit einer Übersicht zu Lebenshaltungskosten in verschiedenen Städten und Ländern.

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(igr)