Kurz informiert: Telegram, Homeschooling, Instagram, Pedelec

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde

Der Messenger Telegram hat als virtuelle Heimat von Rechtsradikalen Schlagzeilen gemacht. Doch nicht nur politisch Extreme machen sich dort breit, sondern auch Schwarzmarkthändler. Wer im Internet Schwarzmarktangebote für Drogen, Waffen oder geklaute Accounts sucht, musste bislang meist den Tor-Browser bemühen und ihn richtig zu nutzen wissen. Inzwischen lassen sich solche Angebote aber auch problemlos über den Messenger Telegram finden, schreibt c’t in seiner aktuellen Ausgabe. Die technischen Hürden sind niedrig, eine simple Suchanfrage genügt.

Die meisten schulpflichtigen Kinder haben während der Schulschließungen digitalen Unterricht oder zumindest digitalen Austausch mit Lehrkräften gehabt. 85 Prozent der befragten Haushalte gaben dies in einer vom Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführten Studie an. Etwa die Hälfte der Eltern war zufrieden mit dem Unterricht, ein Drittel jedoch auch unzufrieden. 54 Prozent gaben in der Studie an, die Lehrerinnen und Lehrer hätten den digitalen Unterricht auf eigene Initiative gestaltet. 42 Prozent sagen hingegen, dass die Lehrkräfte überfordert waren. Den Einsatz der Schulen selbst fanden 59 Prozent zufriedenstellend – zumindest hätten die Schulen alles getan, was in ihrer Macht stand.

Instagram will zukünftig Nutzerkonten genauer überprüfen, die durch ein auffälliges Verhalten in Erscheinung treten. Damit meinen die Betreiber der Foto- und Video-Plattform etwa Konten, die augenscheinlich von Bots oder auch Betrüger:innen gesteuert werden. Um verdächtigen Nutzerkonten auf die Schliche zu kommen, möchte Instagram deshalb nun die entsprechenden Kontoinhaber einem Identitätscheck unterziehen. Für die Prüfung akzeptiere das Unternehmen verschiedene Ausweistypen heißt es im Instagram-Blog. Wichtig seien der volle Name, das Alter und ein Foto der Person.

Das Urwahn Platzhirsch ist ein Pedelec, dessen Stahlrahmen im 3D-Druckverfahren hergestellt wird. Es wiegt nur 14 kg, ist zugleich ultrastabil und fährt sehr präzise. Der elektrische Hilfsantrieb kommt vom Automobilzulieferer Mahle. In einer Zeit, in der weltweite Lieferketten neu durchdacht werden müssen, punktet das Urwahn mit regionaler Fertigung auf höchstem Qualitätsniveau. Eine scheinbare Schwäche des Platzhirschs ist der Preis: 4490 Euro verlangt Urwahn dafür: nicht billig, aber das Geld wert, urteilt heise Autos nach einem Test.

(sy)