Kurz informiert: Tesla, Firefox, Samsung, Manganabbau

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Anja Plesse

Tesla kritisiert das Genehmigungsverfahren für sein Elektroauto-Werk bei Berlin. Der US-Elektroautohersteller argumentiert in einer Stellungnahme, die Fabrik helfe durch Verbreitung von E-Mobilität im Kampf gegen die Erderwärmung. Das Genehmigungsverfahren stehe in direktem Gegensatz zu der notwendigen Dringlichkeit solcher Projekte, kritisierte Tesla. "Besonders irritierend" sei für Tesla, dass es 16 Monate nach dem Antrag noch keinen Zeitplan für die Erteilung einer endgültigen Genehmigung gebe. Tesla kritisiert laut dem Bericht auch, dass die meisten Dokumente immer noch in Papierform eingereicht werden müssten. Die Digitalisierung solle daher verpflichtend sein.

Ab dem 30. April 2021 wird es Firefox nicht mehr für Amazons Fire-TV-Geräte geben. Das verkündet Mozilla auf einer Hilfeseite. Betroffen ist etwa der "Fire TV Stick", der auch ältere Fernseher zu smarten TVs macht. Die Browser-Variante erhält künftig keine Sicherheitsupdates mehr, kann auf Fire-TV-Geräten aber weiterhin verwendet werden. Eine Neuinstallation über den offiziellen App-Store wird nicht mehr möglich sein. Ist der Browser erstmal deinstalliert, ist er für immer Geschichte. Gleichzeitig endet auch der Support für Amazon Echo Show.

Samsung nutzt ältere Galaxy-Smartphones in Verbindung mit einer speziellen Kamera für mobile Augenuntersuchungen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Handys werden dabei nicht nur für Bildaufnahmen verwendet, sondern sie sollen die Fotos auch analysieren, um Augenkrankheiten zu erkennen. Damit sind medizinische Untersuchungen deutlich günstiger und einfacher durchzuführen als bei einem Augenarzt.

Deutschland untersucht im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts den Abbau metallhaltiger Knollen in der Tiefsee. Im Pazifik zwischen Hawaii und Mexiko werde bis Mitte Mai ein Gerät getestet, das sogenannte Manganknollen vom Meeresboden aufnehmen kann, teilte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe am Mittwoch mit. Die Knollen enthalten Rohstoffe, die für erneuerbare Energietechnologien und Elektrogeräte wichtig sind, neben Mangan sind das Nickel, Kupfer und Kobalt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnte davor, den Meeresboden auszubeuten.

(ap)