Kurz informiert: Tesla-Unfall, Zeitungsverlage, Raketentrümmer, Autonomes Fahren

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Tesla-Unfall, Zeitungsverlage, Raketentrümmer, Autonomes Fahren
Von
  • Marie-Claire Koch

Teslas Fahrassistenzsystem "Autopilot" soll erneut an einem tödlichen Straßenverkehrsunfall beteiligt sein. In der Nähe der Stadt Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah kam Ende Juli ein Motorradfahrer zu Tode. Ein Tesla-Auto war auf ihn von hinten aufgefahren. Dabei wurde der Motorradfahrer von seiner Harley-Davidson geschleudert und tödlich verletzt. Der Tesla-Fahrer blieb unverletzt. Er habe angegeben, das vor ihm fahrende Motorrad nicht gesehen zu haben, wie die Highway Patrol in Utah schildert. Weiter habe er angegeben, während der Fahrt das System "Autopilot" aktiviert zu haben.

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Die deutschen Zeitungsverlage haben im vergangenen Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Euro mit digitalen Angeboten umgesetzt. Das teilte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger am Montag mit. Ein gutes Drittel davon – 365 Millionen Euro – stammte aus dem Vertrieb von E-Paper-Exemplaren. Hinzu kamen noch 657 Millionen Euro andere digitale Umsätze. Damit ist in erster Linie Internetwerbung gemeint, aber auch Paid-Content-Angebote.

Auf Borneo sind offenbar mehrere Trümmer der chinesischen Raketenstufe gefunden worden, die am Wochenende unkontrolliert abgestürzt war. Lokale Medienberichte zeigen teils mehrere Meter messende Trümmerteile, die tief in den Erdboden gerammt wurden. Zwei Familien wurden demnach dazu aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen – aus Sorge vor Radioaktivität. Auch wenn es bislang keine Berichte über Verletzte oder Schäden an Gebäuden gibt, spricht der Astronom Jonathan McDowell auf Twitter von signifikanten Trümmerstücken. Wären diese nur wenige Hundert Meter entfernt von den Einschlagsorten aufgekommen, wäre das eine ganz andere Geschichte, schrieb er weiter.

Die Bundesregierung hat in den vergangenen zehn Jahren 109 Forschungsprojekte im Bereich autonomes Fahren gefördert. Für 13 Projekte sieht sie ein hohes Potenzial, sie könnten auch im realen Straßenverkehr zum Tragen kommen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hervor. Zu den Projekten, die die Bundesregierung für vielversprechend hält, gehört "Shuttle-Modellregion Oberfranken" und dessen Nachfolgeprojekt, das zurzeit noch läuft. Hier geht es darum, einen Linienbetrieb für hochautomatisierte Shuttles zu entwickeln. Dabei wird unter anderem untersucht, welche Sensoriksysteme nötig sind und wie die Shuttles von den Fahrgästen akzeptiert werden.

(mack)