Kurz informiert: Toshiba, TikTok, iPhone-Betrug, Teamviewer

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

Toshiba hat das PC-Geschäft völlig aufgegeben. Bereits 2018 hatte der japanische Großkonzern vier Fünftel seiner Tochterfirma Toshiba Client Solutions an Sharp verkauft. Das Unternehmen wurde dann in Dynabook umbenannt. Nun hat Sharp auch das letzte Fünftel übernommen. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

TikTok wehrt sich gegen einen Erlass von Donald Trump. Der in der Nacht auf Freitag veröffentlichte Präsidentenerlass verbietet US-Bürgern, "Geschäfte" mit ByteDance zu machen. ByteDance ist die chinesische Mutterfirma von TikTok. Laut Erlass bedroht TikTok die Nationale Sicherheit der USA, weil sie Nutzerdaten sammle, die es der Kommunistischen Partei ermöglichen, amerikanische User auszuspionieren. TikTok plant, beim US-Bundesbezirksgericht für das Südliche Kalifornien Klage gegen den US-Präsidenten zu erheben, um den Erlass für unwirksam erklären zu lassen. Das berichtet National Public Radio unter Berufung auf Eingeweihte.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Betrügereien mit gefälschter Apple-Hardware kennt man bislang vor allem aus dem asiatischen Raum sowie aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Nun ist ein Fall aus der Schweiz ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Wie der Schweizer Sender SRF berichtete, soll ein Team aus zwei Chinesen – Mutter und Sohn – über 1000 gefälschte Apple-Smartphones erfolgreich zu Geld gemacht haben. Die aus Hongkong stammenden und täuschend echt aussehenden iPhones wurden in örtlichen Apple-Retail-Stores sowie bei von Apple autorisierten Reparaturbetrieben gegen frische Hardware eingetauscht, um sie anschließend in Hongkong zu Geld zu machen. Dem Hauptangeklagten, der seinen Wohnsitz im Aargau in der Schweiz hat, drohe eine Gefängnisstrafe, so der Bericht. Apple selbst ist Privatkläger und sieht einen noch signifikant höheren Schaden – bis zu einer Million Franken. Das Verfahren lautet auf Betrug und Markenrechtsverletzung.

Wer TeamViewer unter Windows länger nicht aktualisiert hat, sollte dies zügig nachholen: Eine Schwachstelle erlaubte unter Umständen unbefugte Fernzugriffe. Das TeamViewer-Entwicklerteam hat vor rund zwei Wochen Sicherheits-Updates für die Windows-Ausgabe des Fernwartungstools veröffentlicht. Angreifer könnten die Schwachstelle auf nicht abgesicherten Systemen unter bestimmten Voraussetzungen missbrauchen, um sich aus der Ferne und ohne Passwort Zugriff auf Windows-Rechner zu verschaffen.

(sy)