Kurz informiert: Unterwasserroboter, ChatGPT, Potsdam, James-Webb-Teleskop

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Ein Forschungsteam der University of Bristol hat einen neuen Ansatz entwickelt, wie Unterwasserroboter in den Tiefen besser navigieren können, beispielsweise, um nicht mit Hindernissen, Fischen oder anderen Robotern, die in Schwärmen agieren, zusammenzustoßen. Die Forschenden haben sich dazu am Seitenlinien-Organ von Fischen orientiert, mit dessen Hilfe in der Natur Fische Zusammenstöße vermeiden. Ihren Erkenntnissen zufolge könne die Funktion des Seitenlinien-Organs durch einen Drucksensor künstlich nachgeahmt werden. Die von dem Sensor gelieferten Daten können Unterwasserroboter dann dazu nutzen, um sich in dunklem und trüben Wasser zurechtzufinden. Das Team der University of Bristol will diesen Sensor nun weiterentwickeln, um ihn in einem Unterwasserroboter zu verwenden und dessen Funktion zu demonstrieren.

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OpenAI, die Entwicklerfirma hinter ChatGPT, versucht, die Folgen ihrer Erfindung in den Griff zu bekommen. OpenAI veröffentlichte einen Text-Classifier, der unterscheiden können soll, ob ein Text von einem Menschen oder einer Künstlichen Intelligenz geschrieben wurde. ChatGPT kann menschliche Sprache so gut nachahmen, dass es unter anderem Sorgen gibt, damit könnte bei Schul- und Studienarbeiten geschummelt oder im großen Stil Desinformations-Kampagnen erstellt werden. Noch funktioniert die Erkennung eher mittelmäßig, wie OpenAI in einem Blogeintrag einräumte. In Testläufen habe die Software in 26 Prozent der Fälle korrekt von einem Computer geschriebene Texte identifiziert. Zugleich seien aber auch neun Prozent der von Menschen formulierten Texte fälschlicherweise einer Maschine zugeordnet worden.

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Seit bald fünf Wochen ist in Potsdam die Stadtverwaltung offline, mit einer sehr kurzen Unterbrechung. Erstmals benennt die Stadt nun einen Schuldigen: Hive. Unter diesem Namen ist eine Ransomware-Bande bekannt, die vergangene Woche durch Ermittlungsbehörden in Europa und den USA zerschlagen wurde. Dabei hat die Polizei die IT-Infrastruktur der Gruppe Hive übernommen. Es könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass auch nach der Zerschlagung von Hive noch eine reale Bedrohung für Potsdam vorliegt, erklärt die Stadt ihr weiterhin sehr behutsames Vorgehen.

Wenige Tage nachdem ein Softwarefehler ein Instrument des Weltraumteleskops James Webb lahmgelegt hat, wurde das Problem mit einem Neustart behoben. Das hat die NASA jetzt mitgeteilt. Höchstwahrscheinlich war galaktische kosmische Strahlung die Ursache für den Fehler. Das sei im Weltraum völlig normal und komme beim Betrieb aller Raumfahrzeuge vor, weshalb man sich für den Neustart entschieden habe. Ein anschließender Test habe bestätigt, dass das betroffene Instrument wieder funktioniert.

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(igr)