Kurz informiert: Wasserstoff, Hassrede, 5G, Batterieproduktion

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Wasserstoff, Hassrede, 5G, Batterieproduktion
Von
  • Isabel Grünewald

Im Kampf gegen den Klimawandel sieht Deutschlands Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck großen Zeitdruck beim Aufbau eines funktionierenden Wasserstoffmarktes. Nicht nur das klimaneutrale Fliegen der Zukunft habe großen Wasserstoffbedarf, sondern auch die Wärmeversorgung und die Industrie, sagte Habeck während eines Besuchs des Flugzeugbauers Airbus in Hamburg. Wenn es noch ein paar Jahre dauere, das klimaneutrale Flugzeug zu entwickeln und dann vielleicht noch einmal zehn Jahre, es marktreif zu machen, "dann weiß man, dass politisch die Uhr jetzt tickt", so Habeck. Airbus plant, bis 2035 ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb auf den Markt zu bringen.

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Ab dem 1. Februar 2022 müssen Anbieter sozialer Netzwerke mutmaßlich strafbare Inhalte ans BKA melden. Dazu gehören Hassbeiträge, Terrorismuspropaganda oder Bedrohungen sowie sensible Daten der Verdächtigen. Um der Flut verdächtiger Inhalte Herr zu werden, setzten großen Unternehmen wie Google auf flächendeckende Scans. Meta hat nach eigenen Angaben eine Software entwickelt, die anhand sehr weniger Beispiele trainiert werden kann. Thomas Mandl, der an der Universität Hildesheim das Thema KI und Hate Speech interdisziplinär erforscht, hält Verfahren des maschinellen Lernens zur automatischen Erkennung von Hasspostings reif für den praktischen Einsatz. Ob ein Posting wirklich strafbar sei, ließe sich jedoch "nur sehr grob erkennen". Die Tools würden sich aber "für eine Vorauswahl" eignen.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Im Streit über mögliche Störungen des Flugverkehrs durch 5G-Mobilfunk fordern die großen US-Luftfahrtgesellschaften, 5G aus dem Umfeld der großen Verkehrsflughäfen zu verbannen. Hintergrund sind Befürchtungen der US-Luftfahrtbranche, dass Mobilfunkdienste auf den im vergangenen Jahr versteigerten 5G-Frequenzen die Radarhöhenmeter von Verkehrsflugzeugen stören könnten, da die Frequenzen nah beieinander liegen. In der Europäischen Union ist das kein Thema: Die 5G-Frequenzen sind hier klar genug von den Frequenzen der Höhenmeter getrennt.

Ein neues Werk des Schweizer Rohstoffunternehmens Blackstone Resources nimmt 2022 den Betrieb im sächsischen Döbeln auf. Blackstone setzt in der Pilotanlage nicht auf klassische Produktionsverfahren, sondern auf eine eigens entwickelte und patentierte 3D-Druck-Technologie. Damit können dickere, elektrisch aktive Schichten in den Batteriezellen eingesetzt werden und die Energiedichte um 20 Prozent erhöhen, berichtet Technology Review.

(igr)