Kurz informiert: Windkraft, Toyota, Youtube, Frachtsegler

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Windkraft, Toyota, Youtube, Frachtsegler
Von
  • Isabel Grünewald

Die Bundesregierung will gemeinsam mit Dänemark, Belgien und den Niederlanden den Ausbau von Offshore-Windenergie deutlich ankurbeln und enger zusammenarbeiten. So wollen die vier Nordsee-Staaten bis zum Jahr 2030 ihre Offshore-Leistung vervierfacht und gemeinsam mindestens 65 Gigawatt geschaffen haben, wie die Regierungschefs in Esbjerg an der dänischen Küste vereinbarten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die ebenfalls nach Dänemark gereist war, begrüßte die Zusammenarbeit der EU-Staaten und stellte der Windindustrie deutlich schnellere Genehmigungsverfahren in Aussicht.

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Toyota will dafür sorgen, dass Brennstoffzellen zunächst in immer mehr leichten und schweren Nutzfahrzeugen als Antrieb eingesetzt werden. Der japanische Autohersteller will dazu mit dem Gashersteller Air Liquide und dem Bushersteller Caetano ein "Wasserstoff-Ökosystem" aufbauen. Die drei Unternehmen wollen ihre Expertisen einbringen, um die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken. Diese reicht von der Produktion von "grünem" Wasserstoff über dessen Verteilung und Betankungsinfrastruktur bis hin zum Einsatz in verschiedenen Fahrzeugsegmenten. Toyota setzt wie andere Autohersteller auf batterieelektrische Fahrzeuge, will aber nicht komplett auf Verbrenner verzichten. Vor dem Hintergrund der angestrebten Dekarbonisierung käme dafür auch Wasserstoff als Kraftstoff in Frage.

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Youtube ergänzt seinen Web-Videoplayer und seine mobile Abspiel-App um eine Funktion, die die meistgesehen Szenen in Form eines Graphen oberhalb des Fortschrittsbalkens hervorhebt. So lassen sich Szenen, die öfter als der Rest des Videos angeschaut wurden, einfacher identifizieren und ansteuern. Potenziell langweilige Teile des Videos können Nutzerinnen und Nutzer so einfach überspringen und müssen sich dann nicht das gesamte Video ansehen. Zurzeit steht die Funktion nur in den USA zur Verfügung. Ob und wann sie nach Deutschland kommen wird, sagte Youtube zunächst nicht.

Seefracht ohne klimaschädliche Abgase zu befördern, ist das Ziel des kanadischen Unternehmens Sailcargo. Dazu baut die Firma in Costa Rica seit 2019 einen hölzernen Dreimaster namens Ceiba mit mehr als zwei Dutzend Segeln. Weil das noch dauert, aber Auftraggeber schon warten, hat Sailcargo ein schwedisches Segelschiff aus dem Jahr 1909 gekauft. Die S/V Vega Gamleby soll noch dieses Jahr Lieferfahrten von Kolumbien nach New Jersey aufnehmen.

(igr)