Kurz informiert: Wirtschaftskrise, Digitale Schule, KI, Voyager

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Wirtschaftskrise, Digitale Schule, KI, Voyager
Von
  • Isabel Grünewald

Der andauernde Krieg in der Ukraine, eine steigende Inflation, kletternde Energiekosten und unterbrochene Lieferketten: Bundesfinanzminister Christian Lindner schwört die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland auf eine Wirtschaftskrise und eine lange Phase mit Entbehrungen ein. "Meine Sorge ist, dass wir in einigen Wochen und Monaten eine sehr besorgniserregende Situation haben könnten", sagte Lindner im ZDF-"heute journal". Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie erwartet für dieses Jahr nur noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von rund 1,5 Prozent. Vor Beginn des Ukraine-Kriegs war er noch von einem Plus um etwa 3,5 Prozent ausgegangen.

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Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat die Förderung von vier verschiedenen Kompetenzzentren für die Lehrkräfte-Bildung gestartet. Die Zentren sollen Lehrkräften vor allem digital gestützten Unterricht vermitteln und diesen auch erforschen. Stark-Watzinger möchte, dass "Lehrende sich als Dreh- und Angelpunkte der digitalen Bildung" verstehen. So soll im dritten Jahr der Corona-Pandemie der Aufbau eines Kompetenzzentrums mit dem Schwerpunkt MINT den Anfang machen. Darüber hinaus sollen in drei weiteren Kompetenzzentren Sprache, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaft und auch musisch-kreative Fächer und Sport unterkommen.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Microsoft will den Zugang zum Gesichtserkennungsdienst beschränken, der angeblich mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Gefühlslage von Menschen erkennen kann. Auch das Geschlecht oder das Alter sollen nicht mittels Algorithmus ermittelt werden können. Außerdem wird der Zugang zu KI-Gesichtserkennung insgesamt auf vorher formulierte Nutzungsszenarien beschränkt. Neue Kunden müssen im Voraus angeben, wofür sie die Technik einsetzen wollen, für Bestandskunden soll es eine Übergangsphase geben. Der Wechsel im Umgang mit Technik für KI erfolgt im Rahmen einer Überarbeitung des "Responsible AI Standards" von Microsoft, also der Richtlinien für "verantwortungsbewusste KI".

Die NASA will noch in diesem Jahr weitere Systeme auf den beiden Voyager-Sonden deaktivieren, damit dem Rest bis etwa 2030 genügend Strom bleibt. Am längsten werden wohl die Magnetometer und das Plasma-Science-Instrument auf Voyager 2 aktiv bleiben. Das berichtet das US-Magazin Scientific American. Beide Sonden waren 1977 gestartet. Vorgesehen war lediglich eine vierjährige Mission, inzwischen sind sie fast 45 Jahre unterwegs und mehr als 19 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt.

(igr)