Kurz informiert: Xiaomi, Twitter, Mittelstand, Kinderwunsch

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

Indiens Anti-Geldwäsche-Behörde hat umgerechnet fast 700 Millionen Euro von der lokalen Tochter des chinesischen Smartphone-Herstellers Xiaomi konfisziert. Das teilte das Indian Enforcement Directorate am Wochenende mit und erklärte, Xiaomi India habe gegen die Devisengesetze des Landes verstoßen. Insgesamt sei Geld in diesem Wert an drei ausländische Unternehmen geflossen, angeblich als Gebühren für die Verwertung von geistigem Eigentum. Von denen seien aber keine Dienste in Anspruch genommen. Die Überweisungen seien auf Anweisung des chinesischen Mutterkonzerns erfolgt, dem das Geld letztlich zugutegekommen sei. Xiaomi ist bei Smartphones Marktführer in Indien und hat den Vorwürfen widersprochen.

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Elon Musk hat den Kauf Twitters noch nicht abgeschlossen, aber bereits etliche Pläne, um das Unternehmen umzukrempeln. So soll das Kurznachrichtennetzwerk eine neue Führung bekommen und sich auf anderen Wegen monetarisieren. Laut der Nachrichtenagentur Reuters habe Musk den Banken, die ihn finanziell bei der Übernahme Twitters unterstützt haben, erklärt, er würde mehr Möglichkeiten entwickeln, um mit Tweets Geld zu verdienen. So wolle er etwa Tweets monetarisieren, die viral gehen oder wichtige Informationen enthalten. Er schlug auch die Idee einer Gebühr vor, wenn andere Websites Tweets verifizierter Konten zitieren oder integrieren, meldet Reuters.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland gehen mehrheitlich davon aus, dass ihre Geschäftstätigkeit künftig öfter durch Krisen beeinträchtigt wird. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die vom Hamburger B2B-Marktplatz Visable in Auftrag gegeben wurde, nannten 25 Prozent eine Wirtschaftskrise und 24 Prozent den Krieg als größte Bedrohung für die Geschäftstätigkeit ihres Unternehmens. 11 Prozent sehen in Cyberattacken die derzeit größte Bedrohung.

Einem Team um die Reproduktionsbiologin Evelyn Telfer von der Universität Edinburgh ist es zum ersten Mal gelungen, unreife Eizellen aus den Eierstöcken von Transgender-Männern im Labor bis zur Befruchtungsreife entwickeln zu lassen, berichtet Technology Review. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich lebensfähige Eizellen selbst nach jahrelanger Testosteron-Therapie gewinnen lassen, die einen Eisprung normalerweise verhindert. Das könnte Transgender-Männern mit Kinderwunsch ermöglichen, ihre geschlechtsangleichende medizinische Versorgung nicht unterbrechen zu müssen.

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(igr)