Kurz informiert: digitaler Impfnachweis, Exporte, Technologieförderung, iCloud

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Wer komplett gegen das Corona-Virus geimpft ist, darf sich freuen. Ab dem kommenden Montag bekommt er bei Vorlage des gelben Impfbuches in ausgewählten Apotheken einen digitalen Impfnachweis sicher und rechtsverbindlich auf sein Smartphone aufgespielt. Über das Webportal mein-apothekenmanager.de sollen sich geimpfte Bürgerinnen und Bürger informieren können, welche Apotheke den international gültigen deutschen digitalen Impfnachweis CovPass ausstellen kann. Auch die Corona-Warn-App bekommt eine Funktion, um den Impfstatus einzutragen. Sie ist direkt im Startbildschirm zu finden, dort lässt sich ein "Impfzertifikat hinzufügen" – was mittels eines QR-Codes geschieht. Für beide Apps gilt, dass der gelbe Impfpass ebenso gültig ist, um den eigenen Impfstatus vorzuzeigen.

Deutschlands Exporteure profitieren von der globalen Konjunkturerholung nach dem ersten Jahr der Corona-Krise. Im April lieferten sie Waren im Wert von rund 112 Milliarden Euro ins Ausland. Das waren knapp 50 Prozent mehr als im schwachen April 2020, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damals war der Außenhandel infolge von Grenzschließungen und Beschränkungen zur Bekämpfung der ersten Welle der Pandemie eingebrochen. Die gute Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft erhielt im Mai allerdings einen kleinen Dämpfer. Die vom Ifo-Institut erhobenen Exporterwartungen der Industrie sanken auf 23,0 Punkte nach 23,9 Punkten im April.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Der US-Senat hat ein Gesetzespaket bewilligt, um die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Technikbereich gegenüber China zu sichern. Die dafür notwendige Förderung von Forschung und Entwicklung umfasst Ausgaben von rund 250 Milliarden US-Dollar. Allein 54 Milliarden Dollar davon sollen in die Entwicklung und Produktion von Halbleitern und Telekommunikation fließen, um langfristig der anhaltenden Verknappung von Halbleitern entgegenwirken zu können.

Apple wird mit Einführung von iOS 15 weniger knausrig bei der Vergabe von iCloud-Speicher sein – zumindest im Rahmen einer bestimmten Anwendung. Wie das Unternehmen mitteilte, wird es künftig möglich sein, komplette iPhone-Sicherungen auch dann zu erstellen, wenn es eigentlich in iCloud nicht ausreichend Platz gibt – beispielsweise, wenn das kostenpflichtige Paket aufgebraucht wurde oder man die viel zu knappe Gratisvariante mit 5 GByte nutzt. Laut Apples Angaben gilt dies allerdings nur, wenn man ein neues Gerät einrichten will.

(igr)