Kyndryl: IBMs ehemalige Infrastuktursparte bekommt neuen CEO und neuen Namen

Kyndryl heißen IBMs frühere Managed Infrastructure Services, der Name soll CEO Martin Schroeter "echte Partnerschaft und Wachstum" mit auf den Weg geben.

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IBM

(Bild: dpa, picture alliance / Matthias Balk/dpa)

Von
  • Moritz Förster

Als "Kyndryl" tritt die von IBM künftig abgespaltene Infrastruktursparte auf. Das Unternehmen leitet Martin Schroeter als CEO, das Hauptquartier wird sich in New York City befinden. Bei IBM war er bereits Senior Vice President, Global Markets und zuvor CFO, seine Karriere bei Big Blue begann er 1992. Die Managed Infrastructure Services stellten bislang einen der umsatzstärksten Bereiche des Konzerns dar.

Der Name Kyndryl soll laut Ankündigung Assoziationen von "echter Partnerschaft und Wachstum" wecken – Kyn stammt vom Wort Kinship (Verwandtschaft) und Dryl basiert auf Tendril (Ranke). Beides richtet sich sowohl an die rund 4600 existierenden Kunden und die von IBM zu übernehmenden Mitarbeiter des neuen Unternehmens.

Die bereits gestartete Webseite kyndryl.com spricht von rund 90.000 Angestellten. Abgetrennt werden soll das Unternehmen von IBM Ende 2021, angekündigt hatte der Konzern den Schritt bereits im Oktober 2020. Ziel ist ebenfalls ein Börsengang von Kyndryl, während IBM selbst sich stärker aufs Cloud-Geschäft konzentrieren will.

(fo)