LG Ultra PC: Die ersten LG-Notebooks mit CPUs von AMD

Die leichten Gram-Notebook von LG erhalten Schwestermodelle. Statt Intel-Prozessoren sitzen im Inneren AMDs Ryzen-CPUs.

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(Bild: LG)

Von
  • Mark Mantel

LG ruft die Notebook-Serie Ultra PC ins Leben. Äußerlich sind die 14 und 16 Zoll großen Modelle beinahe identisch zu den bisherigen Gram-Notebooks, allerdings steckt im Inneren andere Hardware: LG legt die Ultra PCs mit Mobilprozessoren aus AMDs CPU-Familie Barcelo-U auf. Zur Auswahl stehen der Achtkerner Ryzen 7 5825U und der Sechskerner Ryzen 5 5625U, beide stets kombiniert mit 16 GByte LPDDR4X-4266-RAM.

So müssen Interessierte Vorlieb mit der letzten AMD-Generation nehmen, die noch eine Vega-Grafikeinheit statt einer RDNA-2-GPU verwendet. Weitere Einsparungen betreffen die Gehäuse und Displays. Sind die Gram-Modelle mit ihren Magnesiumlegierungen besonders leicht, verwenden die Ultra PCs offenbar schwerere Aluminiumgehäuse. Das Gewicht des 14-Zöllers steigt folglich von knapp 1 auf fast 1,3 kg.

Alle aktuellen LG-Notebooks verwenden entspiegelte IPS-Panels mit einem Seitenverhältnis von 16:10. Im 14-Zöller sitzt ein Full-HD-Display, das 1920 × 1200 Pixel darstellt und im Falle der AMD-Version mit bis zu 300 cd/m² leuchtet. Auch der 16-Zöller zeigt 1920 × 1200 Pixel an, leuchtet aber nur mit 250 cd/m² – wer viel im Hellen arbeitet, sollte sich hier nach Alternativen umschauen. Bei den Intel-Versionen schaffen alle Displays 350 cd/m². Die Intel-16-Zöller haben zudem eine höhere Pixeldichte mit 2560 × 1600 Bildpunkten.

Da erst AMDs Ryzen-6000-CPUs USB4 integrieren, müssen sich die Ultra PCs mit langsameren Anschlüssen begnügen. Laut LGs Mitteilung gibt es lediglich dreimal USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s), früher USB 3.0 genannt), darunter ein Typ-C-Anschluss. Der HDMI-2.0-Port gibt ein Ultra-HD-Bildsignal mit 60 Hertz aus. Wi-Fi 6 und eine PCI-Express-SSD mit vorinstalliertem Windows 11 Home runden die Ausstattung ab. Business-Versionen erscheinen auch mit Windows 11 Pro.

Die Auslieferung soll noch im August 2022 beginnen. Preise nennt LG bislang nicht. Um gegen die Gram-Notebooks mit Intel-CPUs bestehen zu können, müssen die Preise deutlich niedriger ausfallen.

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