Lautsprecher-Upcycling: Audio Igloo, ein begehbares Klang-Kunstwerk

Der Audio Igloo, ein begehbares Klang-Kunstwerk aus 300 Lautsprecherboxen vom Sperrmüll, reagiert auf Besucher mit interaktiv gesteuerten Melodien und Klängen.

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Von
  • Carsten Meyer

Paul Biessmann ist Musiker und Klangkünstler, Benoît Maubrey Spezialist für Installationen und interaktive Skulpturen. Zusammen haben sie den Audio Igloo konstruiert, ein halbkugelförmiges Gebilde aus 300 Sperrmüll-Lautsprechern: Das begehbare Werk geht interaktiv auf den Besucher ein, indem es seine Bewegungen in sphärische Klänge und Tonfolgen umsetzt. Es war zuletzt in Nürnberg ausgestellt und öffentlich zugänglich.

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Sechs versteckte Ultraschall-Sensoren ermitteln im Audio Igloo dabei Position und Bewegungen des Besuchers, um über eine von Paul Biessmann erdachte Synthesizer-Matrix die Abfolge von Akkorden, Basslinien und einzelnen Noten oder auch die "Dichte" von Geräuschen zu steuern.

Verwendet haben Paul Biessmann und Benoît Maubrey dabei die visuelle Open-Source-Programmierumgebung Pure Data, die gern zur Erstellung von interaktiver Multimedia-Software eingesetzt wird, beispielsweise für Software-Synthesizer in der elektronischen Musik. Das Kunstwerk erfreute sich regen Zuspruchs, besonders interessant fanden die Künstler, wie unterschiedlich Kinder und Erwachsene auf die Interaktion reagierten.

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