Leak: MacBook Pro M2 Max und M2 Pro kommen erst 2023

Apple plant einem Bericht zufolge in diesem Jahr keine neuen Macs mehr. Auch Mac mini M2 und der erste Mac Pro mit Apple Silicon fallen wohl zunächst flach.

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MacBook Pro 16

MacBook Pro M1 Max und M1 Pro erschienen im Herbst 2021 und wären Update-reif.

Von
  • Ben Schwan

Wer gehofft hatte, sich im November einen Mac neuester Bauart zu gönnen, wird offenbar enttäuscht. Wie der Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem Newsletter vom Wochenende schreibt, haben ihm seine Quellen verraten, dass Apple sich dazu entschieden hat, neue Rechnermodelle nun doch erst im kommenden Frühjahr einzuführen. Zuvor hatte schon ein südkoreanischer Blogger ähnliches behauptet.

Das soll sowohl die eigentlich für kommenden Monat erwarteten MacBook-Pro-Maschinen mit M2 Max und M2 Pro betreffen – in 14- und 16-Zoll-Ausführung – als auch den überfälligen Mac mini M2 sowie den ebenfalls lange erwarteten ersten Mac Pro mit Apple Silicon. Nun werde das erste Quartal des Kalenderjahres 2023 angepeilt – zusammen mit der Veröffentlichung von macOS 13.3 und iOS 16.3, die aktuell für Anfang Februar oder Anfang März erwartet werden.

Januar und Februar sind eher keine typischen Mac-Termine für Apple, weshalb Gurman damit rechnet, dass es erst in der ersten März-Hälfte mit den neuen Maschinen etwas wird. Zuletzt hatte Apple im März 2022 den neuen Mac Studio vorgestellt, eine komplett neue Mac-Linie. Apple-Boss Tim Cook hatte bei der Bekanntgabe der Apple-Quartalszahlen in der vergangenen Woche betont, dass die Produkt-Pipeline für das Weihnachtsquartal "gesetzt" sei. Gleichzeitig hatte Finanzchef Luca Maestri gewarnt, man sehe einem herausfordernden Mac-Quartal entgegen, weil es in diesem Jahr eben kein MacBook Pro M1 Max und M1 Pro gibt wie im letzten Jahr.

Beim Mac mini, den Apple zuletzt 2020 mit einem M1-SoC überholt hatte, warten die Nutzer ebenfalls schon lange. Bei der Maschine war länger unklar, ob Apple sie überhaupt weiterverfolgt. Nun heißt es, dass es einen Mac mini M2 geben wird – wohl mit einem M2-Chip wie im MacBook Air M2 und MacBook Pro M2 mit 13 Zoll. Apple testet hier angeblich intern weiter und will im Frühjahr veröffentlichen. Der M2 Max im neuen MacBook Pro soll in bester Ausstattung zwei CPU-Kerne mehr haben als der M1 Max, außerdem 38 GPU-Kerne maximal statt nur 32.

Der Mac Pro ist mit Apples angeblicher Entscheidung für das Frühjahr inzwischen offiziell zu spät. Das Gerät sollte eigentlich laut Plan noch im Jahr 2022 erscheinen, denn Apple hatte den Komplettübergang zu Apple Silicon 2020 innerhalb von zwei Jahren versprochen. Diese Latte wurde nun leider gerissen. Geplant sind zwischen 24 und 48 CPU-Kerne bei 76 bis 152 GPU-Kernen. An RAM sind angeblich bis zu 256 GByte drin. Wie Apple mit Erweiterungskarten umgeht – also ob es PCIe geben wird –, ist noch vollständig unklar.

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(bsc)