Leica M10-R: Messsucherkamera mit 40 Megapixeln

Leicas M-Serie bekommt ein weiteres Mitglied. Die R hat eine deutlich höhere Auflösung als die Basisversion. Ansonsten spart sie mit Ausstattung.

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Die Leica M10-R besitzt eine Auflösung von 40 Megapixeln.

(Bild: Leica)

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Mit der Leica M10-R hat der deutsche Kamerahersteller eine neue Variante seiner digitalen Messsucherkamera Leica M10 vorgestellt. Die R arbeitet wie die monochrome Version mit einer hohen Auflösung von 40 Megapixeln, besitzt aber ein Farbfilter. Leica hält seine Messsuchermodelle damit auflösungstechnisch weiterhin auf Abstand zur spiegellosen Systemkamera SL, die aktuell einen 47-Megapixel-Sensor besitzt.

Leicas M10-R steht optisch und technisch in einer Linie mit der Leica M10 Monochrom. Entsprechend teilen beide die magere Auflösung des rückseitigen Displays von 720 × 480 Bildpunkten.

(Bild: Leica)

Die M10-R bleibt dem Serien-Motto "Weniger ist mehr" treu. Das geht bei der überschaubaren Anzahl der Bedienelemente los und endet beim Funktionsumfang. Die Manuell-Fokus-Kamera besitzt wie die Monochrom-Schwester nur äußerst wenige Schnittstellen und kann keine Videos aufzeichnen. Dafür lässt sie sich via WLAN ansprechen, um beispielsweise mit dem Smartphone Bilder auszutauschen.

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Knapp 7990 Euro soll die Leica M10-R kosten, womit sie auch preislich auf dem Niveau der monochromen Variante liegt. Die aktuelle Basis-M10 mit einer Auflösung von 24 Megapixeln gibt es für gut 6500 Euro, die Leica M (Typ 240) mit Videomodus liegt auf demselben Preisniveau.

(ssi)