Lenovo Yoga Slim 7 Pro: 14-Zoll-Notebook mit Ryzen 9 4900H und 16:10-Display

Der Bildschirm stellt in einer teureren Version 2880 × 1800 Pixel dar und deckt den sRGB-Farbraum komplett ab. Auf eine eigenständige GPU verzichtet Lenovo.

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(Bild: Lenovo)

Von
  • Mark Mantel

Lenovo aktualisiert seine Oberklasse-Notebook-Serie Yoga mit aktuellen Prozessoren von AMD und Intel. Das Yoga Slim 7 Pro sticht dabei heraus: Es gehört zu den wenigen Geräten mit Ryzen-4000H-Kombiprozessoren ohne zusätzlichen Grafikchip – in Deutschland erstmals auch mit dem Topmodell Ryzen 9 4900H. Andere Hersteller paaren die CPUs mit GeForce- oder eigenständigen Radeon-GPUs.

Auch sonst macht das Yoga Slim 7 Pro auf dem Papier einiges her: Bis zu 16 GByte flotter LPDDR4X-RAM im Dual-Channel (Ryzen 4000H unterstützt LPDDR4X-4266), hochwertige Display-Optionen und USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s) mit Power Delivery und DisplayPort-1.4-Signal über zwei Typ-C-Anschlüsse.

Zum Einsatz kommt ein 14-Zoll-Display im hohen 16:10-Format mit "Wide Viewing Angles" – dahinter steckt üblicherweise IPS-Technik. Das Basismodell stellt 2240 × 1400 Pixel dar und leuchtet mit 300 cd/m². Eine teurere Variante löst mit 2880 × 1800 Bildpunkten auf und schafft 400 cd/m², steht allerdings nicht mit matter Beschichtung zur Auswahl. Beide Optionen decken den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab.

Das Gehäuse besteht aus Aluminium, beheimatet einen 61 Wh starken Akku und ist laut Herstellerangabe zugeklappt bis zu 16,9 mm dick. Das Gewicht beläuft sich auf etwa 1,5 kg. Windows 10 Home ist auf einer bis zu 1 TByte großen PCI-Express-SSD vorinstalliert. Zudem funkt das Notebook im Wi-Fi-6-Netz (WLAN 802.11ax) und mit Bluetooth 5.0.

Lenovo Yoga Slim 7 Pro (8 Bilder)

(Bild: Lenovo)

Als Kombiprozessoren stehen der Sechskerner Ryzen 5 4600H und die beiden Achtkerner Ryzen 7 4800H und Ryzen 9 4900H zur Auswahl. Letzterer boostet seine CPU-Kerne auf bis zu 4,4 GHz und nutzt die stärkste Grafikeinheit der Baureihe: Vega 8 mit 512 Shader-Kernen und 1750 MHz GPU-Takt. Andere Hersteller wie Schenker und Tuxedo bieten bislang maximal den Ryzen 7 4800H ohne zusätzlichen Grafikchip an.

Die Auslieferung soll erst im kommenden Jahr beginnen. Da will Lenovo auch das Schwestermodell Yoga Slim 7i Pro mit Intels Tiger-Lake-Prozessoren verkaufen. Spannend: Im Herstellerdatenblatt ist eine kommende GeForce-MX-GPU mit GDDR6-RAM aufgeführt. Preise nennt Lenovo noch nicht.

(mma)