"Luck": Apple macht auf Pixar

Apple hat einen 140 Millionen US-Dollar teuren Animationsstreifen auf TV+ gestellt, hinter dem unter anderem Pixar-Veteran John Lasseter steht.

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"Luck" wird von Apple im halben Internet beworben.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple tritt in die Fußstapfen seines 2011 verstorbenen Mitbegründers Steve Jobs: Der iPhone-Konzern hat seinen ersten Animationsgroßfilm veröffentlicht. "Luck" erinnert an Produktionen der von Jobs gegründeten Filmfirma Pixar, die mittlerweile zu Disney gehört. Das liegt auch daran, dass einer der Produzenten des Streifens John Lasseter war, der selbst viele Pixar-Filme verantwortet hat. Apple nahm viel Geld in die Hand: 140 bis 200 Millionen US-Dollar kostete der Film, der in den USA und Spanien entstanden ist.

"Luck" ist exklusiv im 5 Euro im Monat teuren Streamingdienst Apple TV+ zu sehen, außerdem läuft der Film – um sich für Preise qualifizieren zu können – auch in einzelnen Kinos in Spanien und den USA. Apple zog bei der Bewerbung alle Register: Die eigene Homepage wurde mit Animationen überzogen, zudem liefen Trailer als Werbung auf YouTube und diversen anderen Websites, darunter der IMDB. Apple hatte schon zuvor versucht, mit Großfilmen neue Nutzer für Apple TV+ – das nahezu nur aus Originalmaterial besteht – anzulocken. Dafür nimmt der Konzern sehr viel Geld in die Hand.

In "Luck" geht es um das 18jährige Waisenkind Sam (Eva Noblezada), das von Natur aus sehr viel Unglück hat und schließlich feststellt, dass es eine ganz eigene Welt der Glück- und Pech-Produzenten gibt, die Sam mit Hilfe einer sprechenden Katze (Simon Pegg) besuchen kann. Weitere Stars des Films sind Jane Fonda und Whoopi Goldberg.

Produziert wurde "Luck" von Apple Original Films sowie – ausführend – von Skydance Animation. Das Studio ist ein Joint Venture aus der in Madrid ansässigen Animationsfirma Ilion und Skydance Media aus Santa Monica. Diese Firma wurde wiederum von David Ellison gegründet, der seinerseits Sohn des Oracle-Gründers Larry Ellison ist. Auch hier gibt es eine Verbindung zu Apple: Larry Ellison war einer der besten Freunde von Steve Jobs. Skydance hatte zuvor unter anderem "Top Gun: Maverick", mehere "Mission Impossible"-Filme sowie Jack-Reacher-Streifen produziert.

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"Luck" bekam von der Kritik ein eher unterdurchschnittliches Feedback. So gab es Lob für Animation und Effekte, die Storyline und die von Skydance entworfene Welt bekamen allerdings Kritik ab. So liegt "Luck" bei Rotten Tomatoes aktuell bei einer Bewertung von nur 47 Prozent bei 71 Kritiken. Ähnlich fällt das Ergebnis bei Metacritic aus.

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(bsc)