MAN will batterie- und brennstoffzellenelektrische Antriebe voranbringen

MAN will künftig verstärkt auf Elektroantriebe mit Batterie oder Wasserstoff als Energiespeicher setzen. Übergangsweise will man H2 auch direkt verbrennen.

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MAN will H2 in Brennstoffzellen und in Verbrennungsmotoren einsetzen.

(Bild: MAN)

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  • Florian Pillau
  • mit Material der dpa

Der Nutzfahrzeughersteller MAN will künftig verstärkt auf Elektroantriebe mit Batterie oder Wasserstoff als Energiespeicher setzen.

Einen Schwerpunkt will man auf batteriegetriebene Omnibusse im öffentlichen Personennahverkehr legen. Lastwagen für den Güterfernverkehr sollen ab nächstem Jahr mit Brennstoffzellen für ihren E-Antrieb auf die Straße kommen. Darüber hinaus arbeitet MAN auch an umgerüsteten Verbrennungsmotoren, die Wasserstoff direkt in Bewegung umsetzen. Die aus dem laufenden Motorenprogramm abgeleiteten Antriebe seien als Brückentechnologie gedacht.

MAN wolle bei den Entwicklungsschritten eng mit bayerischen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Im Rahmen einer sogenannten Bayernflotte möchte das Unternehmen ab 2023/24 gemeinsam mit bayerischen Infrastrukturbetreibern sowie Speditionspartnern Wasserstoff für den Einsatz im Straßengüterfernverkehr erproben.

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MAN war erst Ende September mit der Ankündigung in die Schlagzeilen geraten, sich von bis zu 9500 Mitarbeitern trennen zu wollen.

(fpi)