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Mac & i Heft 3/2020 jetzt im Zeitschriftenhandel

Die eigene Cloud • macOS erweitern • iPhone und iPad für Fortgeschrittene • Effizient im Homeoffice • Streaming-Dienste • Corona-Warn-App • Drohnen • HomeKit

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Mac & i Heft 3/2020 ist jetzt auch im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich – und natürlich weiterhin im Heise Shop – wahlweise auf Papier (bis 11.6. versandkostenfrei) oder als PDF. Die Themen:

Obwohl Anbieter wie Google, Dropbox und vorneweg Apple gern publikumswirksam für Datenschutz und Privatsphäre werben: Was Sie bei deren Cloud-Lösungen ablegen, landet sehr wahrscheinlich auch auf US-Servern und muss Behörden zugänglich gemacht werden, wenn diese das verlangen. Nicht erst seit der DSGVO müssen Unternehmen, die ihre Daten auf Servern außerhalb der EU ablegen wollen, besondere Regeln beachten.

Zwar betreiben einige Cloud-Anbieter auch europäische Rechenzentren, die der DSGVO unterliegen. Man erfährt aber nicht, wann welche Daten warum wo landen, oft nicht einmal, ob und wie sie verschlüsselt sind – das weckt Misstrauen. Außerdem sind die Datenwolken nicht gerade günstig: mit 2 TByte Speicher kostet etwa die iCloud 120 Euro im Jahr.

Dazu kommen immer wieder Sicherheitslücken und Passwort-Leaks. Dass vor einiger Zeit massenhaft in der iCloud abgelegte – durchaus intime – Fotos an die Öffentlichkeit gelangten, haben viele nachhaltig in Erinnerung. Bei unserer im letzten Heft veröffentlichten Umfrage "Wie zufrieden sind Sie mit Apple?" sagten erstaunliche 42 Prozent der Teilnehmer, dass sie die iCloud und vergleichbare Lösungen meiden und stattdessen ein NAS-Gerät einsetzen (wollen).

Ein erster Blick in Mac & i Heft 3/2020 (8 Bilder)

NAS steht für Network Attached Storage – und meint ein Speichersystem, das im Netzwerk hängt. Im Grunde handelt es sich um kleine Server, aber die Geräte sind nicht nur leichter zu administrieren und daher auch für Privatleute geeignet, sondern viel preiswerter als richtige Server. Über Einschübe kann man die Festplatten und/oder SSDs leicht wechseln, wenn sie nicht mehr ausreichen oder kaputt gehen.

Mac & i erklärt, worauf es beim Kauf eines NAS-Gerätes zwischen 80 und 800 Euro ankommt und stellt die Vor- und Nachteile von Vertretern aus vier Preisklassen gegenüber. Dahinter folgen ausführliche Tipps, wie man ein solches NAS-Gerät einrichtet als Foto-Cloud, zum Synchronisieren von Dateien, Kalendern, Aufgaben, Kontakten und Notizen, als Server für Time-Machine-Backups, zum Verwalten von Passwörtern, zum Streamen von Musik und Filmen. Obendrein zeigen wir, wie Sie mithilfe von VPN auf der Fritzbox den Zugriff von überall auf der Welt einrichten und absichern.

Wer kein NAS-Gerät kaufen möchte, erfährt in einem ausführlichen Praxisartikel Schritt für Schritt, wie man den eigenen Mac mittels den kostenlosen Software-Lösungen Docker und Nextcloud als Cloud-Server einrichtet.

Apples Betriebssystem bietet längst nicht für jeden Wunsch passende oder leicht zugängliche Befehle. Mac & i zeigt, wie und mit welchen Tools Sie zum Beispiel die Akkulaufzeit eines MacBooks erhöhen, unnötige Platzverschwender in Backups aufspüren, das Kontextmenü um sinnvolle Funktionen erweitern oder herausfinden, welches Programm das Auswerfen eines Volumes verhindert. Lesen Sie, wie Sie Dateisystemveränderungen etwa bei Installationen beobachten oder das MacBook mit geschlossenem Display verwenden, sodass es zum Beispiel weiterrechnet, während Sie es im Rucksack transportieren. Auch zum Unterbinden von unbeabsichtigten Touch-Bar-Eingaben, zum Anheften von Fenstern am Bildschirmrand und zum bequemen Wechseln von Fenstern mithilfe der Tastatur gibt es Tools, die Apple unserer Meinung nach macOS beilegen sollte. Insgesamt sind es 26 Tipps zu genialen Tools auf 12 Seiten geworden.

Um iOS und iPadOS einfach zu halten, versteckt Apple nützliche Funktionen, die viele Anwender nicht brauchen, Fortgeschrittenen aber fehlen. Wir zeigen, wie Sie das lästige Werbe-Tracking durch Apps unterbinden, Datenvolumen sparen, das iPad-Multitasking beherrschen, Druckaufträge anzeigen und abbrechen, den iPad-Cursor anpassen, das Multitasking ausreizen, Sondertasten konfigurieren, Schnellaktionen nutzen … und vieles mehr. Jede Wette, dass Sie die meisten davon noch nicht kannten.

Die iPhone-Kamera taugt für mehr als nur Schnappschüsse, Selfies und flüchtige Familienfotos. Wir zeigen, wie Sie mit eingebauten Funktionen, Zusatz-Apps und Tools faszinierende Bilder erschaffen, und laden Sie zum Experimentieren ein.

Seit der Corona-Krise arbeiten Millionen Deutsche am heimischen Schreibtisch. In den nächsten Monaten und selbst nach Abklingen der Pandemie wird das Homeoffice bei vielen eine wichtige Rolle spielen. Mit den richtigen Werkzeugen arbeiten Sie sicher und routiniert auf Apple-Geräten. Mac & i stellt sie vor.

Die Kontakte-App ist in Apples Ökosystem gut verzahnt, hat aber einige Nachteile. Lesen Sie in unseren Tipps für macOS und iOS etwa, wie Sie Adressen ohne die iCloud synchronisieren, andere Anbieter anbinden, neue Adressen übernehmen und Dubletten aufspüren.

Write once, run anywhere – erst moderne Webtechnik ermöglicht, was Java nie so recht gelang. Die Developer's Corner im neuen Heft stellt das Anwendungsmodell der Progressive Web Apps vor und zeigt, was Sie wissen müssen, um eigene zu schreiben.

Das lang erwartete Upgrade für das erfolgreiche iPhone SE kombiniert bekannte und bewährte Komponenten in einem attraktiven Gehäuse mit dem niedrigsten Preis, den Apple je für ein 4,7-Zoll-Gerät gefordert hat. Wie gut das iPhone SE 2020 ist und was man sich noch wünschen könnte, verrät unser Test.

Nach 17 Monaten hat Apple auch das iPad Pro in einigen Details aufgewertet, ohne am grundsätzlichen Design etwas zu ändern. Wieviel besser sie geworden sind und für wen sich der Kauf lohnt, klärt Mac & i.

Endlich setzt Apple auch bei seinen günstigeren und dünnen MacBook Pro 13" wieder die bewährte Scherenmechanik in den Tasten ein. Außerdem besitzen die auf wenig Abwärme optimiertenProzessoren jetzt bis zu vier Kerne. Die Redaktion hat zwei Konfigurationen getestet.

Seit Version 13.4 kann man externe Tastaturen mit Trackpads am iPad verwenden. Apple hat eine neue iPad-Tastatur namens Magic Keyboard auf den Markt gebracht, der Konkurrent Brydge startete schon etwas früher mit seinem Pro+ Wireless Keyboard. Wir haben beide miteinander verglichen.

Apple bietet neben dem kostenlosen GarageBand, das sich eher an Amateure richtet, auch eine professionelle, umfassende und unschlagbar günstige Software für die Musikproduktion an: Logic Pro X. Wir wollten wissen: Was können die Alternativen der spezialisierten Anbieter – Steinbergs Cubase Pro, ProTools von Avid, Ableton Live, Reason von Reason Studios, Presonus Studio One sowie Cocos Reaper – besser und was schlechter? Welches Programm verwenden Profis – und warum?

Quadrokopter mit iOS-Anbindung gibt es inzwischen schon für unter 100 Euro. Die meisten können nicht nur fliegen, sondern bieten noch eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen wie vorprogrammierte Flugmanöver oder Hinderniserkennung. Was günstige Geräte taugen und wann man welches teurere Modell wählen sollte, steht in Heft 3/2020.

Ständiges Rasenmähen in der knappen Freizeit kann man sich gut von einem Roboter abnehmen lassen. Die werden immer besser und billiger. Mac & i hat sechs ausgewählte Mähroboter mit iOS-App in der Praxis getestet.

Zwei wichtige Verbesserungen in Apples Heimautomatisierungstechnik HomeKit betreten gerade den Markt: HomeKit-enabled Router für mehr Netzwerk-Sicherheit und sicheres HomeKit-Video für Überwachungskameras. Mac & i stellt beide Standards vor, erklärt, wie sie funktionieren, und testet erste Geräte dafür.

Außerdem nimmt der Gadget-Inspektor wieder nützliche und skurrile Technik-Helferlein unter die Lupe.

Sie ist in aller Munde und soll dabei helfen, gefährliche Infektionsketten möglichst schnell zu unterbrechen: die Corona-Warn-App. Der bizarre Streit um das technische Konzept wurde durch eine Grundsatz-Entscheidung von Apple und Google beendet. Ob die App tatsächlich aus der Coronakrise führen wird, kann aber niemand garantieren. Mac & i hat die spannende Vorgeschichte recherchiert und schildert die Hintergründe.

Wie immer enthält die neue Ausgabe außerdem jede Menge Tipps und Tricks, Tests von Apps, Zubehör und Spielen. Mac & i Heft 3/2020 gibt es nicht nur im gut sortierten Zeitschriftenhandel, sondern auch im heise Shop. Schon einen Tag eher können Sie es im Browser lesen, als PDF oder aufbereitet für die Lektüre auf iPhone und iPad, Android-Geräten und Kindle Fire in den Mac & i-Apps erwerben. Abonnenten halten es bereits in den Händen, und Plus-Abonnenten nutzen neben der Papier- auch die digitale Ausgabe, die u. a. mit Bonusmaterial, interaktivem Lesemodus und Suchfunktion angereichert ist. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

(se)