Mac, iPhone und iPad: Tipps für gute Bug-Reports

Nur wenn der Fehlerbericht verständlich ist, können Apples Entwickler Probleme beheben. Wie das geht, erläutert der Konzern nun in einer Anleitung.

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Mac, iPhone und iPad: Tipps für gute Bug-Reports

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple hat detaillierte Anweisungen veröffentlicht, wie man "großartige Fehlerberichte" anfertigen kann, um den Apple-Ingenieuren beim Fixen von Bugs zu helfen. Die in dieser Woche im Entwicklerbereich von Apple.com publizierte Anleitung erläutert die Arbeit mit der Feedback-Assistant-Website sowie deren App-Variante. Teilnehmen dürfen hierbei allerdings nur Mitglieder von Apples Public-Beta-Programm sowie Entwickler, die Probleme auch mit APIs und Developer-Werkzeugen melden dürfen.

Apple betont, dass man "immer Feedback für alle von Ihnen gefundenen Bugs" hinterlassen solle, "denn wir können nichts fixen, was wir nicht kennen". Wichtigstes Kriterium dabei ist, die Bugs reproduzierbar zu machen. Neben einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nachvollziehung sind hier Werkzeuge wie sysdiagnose zum Logging des aktuellen Systemstatus nützlich. Auf iPhone und iPad sammelt die Feedback-Assistant-App diese Infos automatisch.

Für Entwickler sei es wichtig, Apples "Bug Screeners" mitzuteilen, wenn Fehler das App-Development betreffen. Dabei sollen die Entwickler auch Angaben zur eigenen App machen und gegebenenfalls ein Beispiel-Projekt anhängen oder Zugriff auf einen Testflight-Build erteilen. Screenshots oder Videos seien ebenfalls hilfreich – bei User-Interface-Problemen sollten sie immer mitgeliefert werden, so Apple. Wer Performance-Probleme festgestellt hat, kann unter iOS einen Instruments Trace mitliefern; auf dem Mac ist auch die Sample-Anwendung nutzbar. Details zur manuellen Systemdiagnose stellt Apple auf seiner Website bereit.

Zahlende Teilnehmer des Apple-Entwicklerprogramms, des Enterprise Program oder des "Made for i"-Programms können technische Probleme auf Apples Plattformen, die bei einer aktuellen Produktionsversion auftreten, auch eskalieren. Über den sogenannten Technical Support Incident helfen Apple-Mitarbeiter, wenn es Probleme mit Frameworks, APIs und Tools gibt und Entwickler selbst Fehler nicht beheben oder Verfahren nicht implementieren können. (bsc)