MacBook Air 2022: Preise sinken deutlich

Ungewöhnlich schnell ist das MacBook Air M2 im Handel deutlich unter dem Apple-Preis erhältlich – obwohl der Hersteller immer noch nicht direkt liefern kann.

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MacBook Air M2
Von
  • Leo Becker

Wenige Wochen nach dem Verkaufsstart ist das neue MacBook Air M2 in Deutschland bereits deutlich billiger geworden. Im Handel ist das Einstiegsmodell inzwischen regelmäßig für unter 1300 Euro zu finden, wie Preisvergleiche zeigen. Bei Apple selbst kostet das Einstiegsmodell unverändert 1500 Euro und ist nach wie vor nicht direkt verfügbar, es soll für aktuelle Neubestellungen erst Anfang September ausgeliefert werden.

An den Preisaktionen mit Rabatten von über 15 Prozent sind auch autorisierte Apple-Händler wie Amazon und Gravis beteiligt. Meist ist das Modell in Space-Grau für den niedrigsten Preis erhältlich, die Ausführung des MacBook Air in einem neuen sehr dunklen Mitternachtsblau verharrt bislang bei einer Preismarke von rund 1350 Euro.

Dass Apples in den eigenen Läden veranschlagter Verkaufspreis über dem Handelspreis liegt, gilt zwar als normal. Gewöhnlich dauert es bei neuen Produkten aber mehrere Monate, bis die Apple-Hardware dann bei anderen Händlern erheblich günstiger zu finden ist. Beim neuen MacBook Pro 14“ pendelten sich die Handelspreise beispielsweise erst nach rund fünf Monaten unter der Marke von 2000 Euro ein – und damit mehr als 10 Prozent unter dem Neupreis des Herstellers.

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Parallel steigt der Preis des Vorgängers MacBook Air M1 wieder, offenbar aufgrund hoher Nachfrage: Es war längere Zeit für rund 900 Euro bestellbar, inzwischen hat sich die Preismarke wieder bei rund 1000 Euro eingependelt. Auch Apple verkauft es weiterhin – für 1200 Euro.

Die auffälligen Preisaktionen beim MacBook Air M2 sind hauptsächlich beim Einstiegsmodell mit der Basisausstattung von 8 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte fassenden SSD zu beobachten. Die höherpreisigen Modelle mit mehr GPU-Kernen, einer größeren (und schnelleren) SSD sowie mindestens 16 GByte Arbeitsspeicher liegen auch im Handel weiterhin bei knapp 2000 Euro und damit nur rund 5 Prozent unter dem Apple-Preis. In dieser Konfiguration ist das MacBook Air M2 bereits ähnlich teuer wie ein 14“ MacBook Pro mit Apples M1-Pro-Chip.

Für die 256-GByte-SSD im Basismodell von MacBook Air M2 sowie MacBook Pro M2 setzt Apple erstmals auf einen einzelnen Flash-Chip, der in Benchmarks deutlich langsamere Werte lieferte. In den Vorgängermodellen mit M1-Prozessor sowie den höherpreisigen Konfigurationen mit mehr Speicherplatz kommen jeweils zwei Flash-Chips zum Einsatz, die durch mehr nutzbare Speicherkanäle schnellere Transfers bieten können.

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(lbe)