MacBook Air: Apple plant angeblich Highend-Version

Das Air soll noch kompakter werden, auch der MagSafe-Port kehrt einem Bericht zufolge zurück. Weitere grundlegende Neuerungen für Macs seien in Vorbereitung.

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MacBook Air

Das MacBook Air hat Apple 2018 neu aufgelegt und jüngst mit dem hauseigenen M1-Chip ausgestattet.

(Bild: Apple)

Von
  • Leo Becker

Für Apples Notebooks scheinen umfassende Neuerungen geplant: Der Hersteller bereitet einem Bericht zufolge eine dünnere und leichtere Version des kompakten MacBook Air vor, das möglicherweise schon im zweiten Halbjahr 2021 eingeführt werden könnte oder aber 2022 erscheint. Ein schmalerer Bildschirmrand soll einen kompakteren Formfaktor ermöglichen, die Bildschirmdiagonale von gut 13 Zoll bleibe gleich.

Ebenso wie beim MacBook Pro plant Apple für das Air, den magnetischen Anschluss MagSafe zur Stromversorgung zurückzubringen, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. Durch den MagSafe-Port wird zugleich nicht länger einer der nur zwei integrierten USB-C-Anschlüsse zeitweise durch ein Ladekabel blockiert.

Das neue MacBook Air setze auf einen schnelleren Apple-Chip und werde als High-End-Modell neben dem jüngst eingeführten MacBook Air mit Apples M1-Chip verkauft. Apple zieht dem Bericht zufolge auch die Einführung eines größeren MacBook Air mit einem 15"-Display in Betracht, die kommende Generation bleibe aber weiterhin auf das 13"-Modell beschränkt.

Vorausgehenden Berichten zufolge wird Apple 2021 ein neues MacBook Pro mit 14"- und 16"-Display vorstellen, das ebenfalls wieder mit dem MagSafe-Anschluss ausgestattet ist. Auch die Rückkehr des ab Baujahr 2016 entfernten SD-Kartensteckplatzes sei vorgesehen, merkt die Finanznachrichtenagentur an. Die kleine OLED-Leiste "Touch Bar", die Apple seit mehreren Jahren in diesen Modellreihen anstelle der Funktionstasten verbaut, werde wieder rausgeworfen.

Apple arbeite zudem an der Integration von Mobilfunkunterstützung und Gesichtserkennung (Face ID) in macOS, eine Einführung der beiden Funktionen scheine aber noch in weiterer Ferne zu liegen, so Bloomberg. Apple habe Face ID in den für 2021 geplanten neuen iMac bringen wollen, werde dies voraussichtlich aber noch nicht umsetzen können.

(lbe)